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Vorstellungsgespraech oder Telefon-Interview auf Englisch

Vorstellungsgespräch oder Telefon-Interview auf Englisch

Abenteuer Job: Mit Schulenglisch Telefongespräche improvisieren.

Die meisten Menschen mit Englisch-Kenntnissen wurden in der Schule darauf vorbereitet, sich so auf Englisch verständigen zu können, dass es für den privaten Bedarf ausreicht, wie Menschen kennen zu lernen, ein Hotel zu buchen, im Restaurant Essen zu bestellen und Ähnliches. Mit den eher theoretischen Kenntnissen hilft man sich so gut es geht und manche Berufstätige stürzen sich mit diesen Kenntnissen ins Abenteuer Job und improvisieren damit auch E-Mails mit Hilfe von Leo und Co. Warum ist aber das Telefonieren auf Englisch so schwierig?

Kommt es zum “größten anzunehmenden Unfall”, dem Telefongespräch auf Englisch,

ist Panik angesagt. Ist schon das persönliche Gespräch auf Englisch von Mensch zu Mensch problematisch, ist das Telefongespräch die Steigerung. Wer kennt nicht den Blick, wenn ein Kollege oder man selbst auf dem Telefon-Display eine Auslandsvorwahl sieht. Alarm: Ab jetzt alles auf Englisch. Bevor wir abheben, noch schnell die Adrenalin-Zufuhr erhöhen, damit es während des Telefonierens nicht langweilig wird.

Der Unterschied zwischen dem, was wir auf Englisch theoretisch gelernt haben, also Grammatik und Vokabular, und dem was wir beim Sprechen im Beruf immer öfter brauchen, ist die Sprechpraxis - die weitgehend fehlt.

Manche Berufstätige denken vor der Bewerbung oft: “Ich habe Schulenglisch, kann Englisch lesen und schreiben. Es wird schon irgendwie gehen”. In der Bewerbungsphase, je mehr Fakten sie über die Stellenbeschreibungen erfahren, werden sie von der Realität eingeholt. Englisch-Theorie reicht bei weitem nicht, schon gar nicht während des Telefonierens auf Englisch. Nachvollziehbar. Aber auch in dieser Phase unterschätzen manche Bewerber/innen noch die Ansprüche, die der neue Job sprachlich an sie stellt. 

Sprechpraxis kommt nur durch häufiges Sprechen. Aber es gibt nicht wenige Menschen, die immer wieder routiniert dieselben Redewendungen, Sätze und Wörter nutzen, im Unternehmen deshalb als “Englisch-Profi” gelten und dennoch nicht wirklich gut Englisch sprechen.

Das zeigt sich dann, wenn statt Fach-Englisch plötzlich bei einer Veranstaltung small-talk angesagt ist. Die Bandbreite des Vokabulars ist dann sehr gering. War das bisher gebräuchliche Vokabular für das Unternehmen und dessen Gesprächspartner modelliert und angepasst, ergeben sich im nächsten Unternehmen Sprachprobleme, da das neue Unternehmen andere Begriffe und Verhaltensweisen voraussetzt und nutzt.

Wer 100-200 häufig benutzte Sätze virtuos nutzt, spricht noch lange nicht spontan und sicher Englisch oder kann gar Fragen richtig stellen. Erschwerend kommt der Stress während eines Telefon-Interviews, eines telefonischen Vorstellungsgespräches auf Englisch hinzu.  Diese werden von Unternehmen durchgeführt, wenn die englische Sprache für die neue Stelle von Bedeutung ist und vor Einladung zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch zur Vorauswahl ein telefonisches Gespräch auf Englisch geführt wird.

Mega-Auftrag an Gehirn: Beim Sprechen am Telefon alle Details gleichzeitig abarbeiten.

Englisch sprechen bedeutet nicht, auswendig zu lernen, sondern Wörter richtig zu kombinieren, dass aus ihnen leicht verständliche Sätze werden. Endungen sind zu bedenken, das “s” an den richtigen Stellen, die passende Zeit, in der das Gesagte geschieht, sonst gibt es Verständigungsprobleme. Geht es um eine Frage oder um eine Antwort? Fehler sind manchmal nur formale Probleme, die zu vernachlässigen wären, gäbe es nicht Fehler, die zu massiven Missverständnissen, gar zu Beleidigungen führen können.

Alle diese englischsprachlichen Details sind möglichst gleichzeitig im Gehirn zu verarbeiten. Völlig anders und viel komplizierter, als wenn Sie Wort für Wort einen Satz schreiben oder lesen. Sie haben dafür viele Sekunden oder Minuten Zeit, können  abschließend sogar noch Korrektur lesen. Ganz anders beim Sprechen: Gesagt ist gesagt.

Selbst einzelne Buchstaben vergessen oder an der falschen Stelle hinzugefügt, lösen Missverständnisse aus. Im Beruf geht dies natürlich gar nicht. Interessanterweise trennt Ihr Gesprächspartner nicht grundsätzlich und immer zwischen Sprachproblem und mangelnder Kompetenz, sondern zweifelt schnell an der mangelnden Fachkenntnis. Obwohl Sie diese zweifellos haben, nützt es wenig, wenn Ihr englischsprachiger Gesprächspartner Ihre Kompetenz aufgrund der vielen Fehler nicht erkennt.

Dies geschieht beispielsweise, wenn immer wieder die Gegenwart statt der Vergangenheit  gewählt wird oder unpassende Wörter einfach deshalb genutzt werden, weil das passende unbekannt oder im Gedächtnis nicht zugänglich ist. Auch der Personalleiter hat wenig Verständnis für Fehler, da er abklären möchte, welche Figur Sie später bei einem Kunden, dem Vorgesetzten oder dem Partner  machen, wenn Sie Englisch sprechen.

Da Englisch sprechen zu können, heute zu einer der Schlüsselqualifikationen gehört, hätte es für die Entscheider selbst unangenehme Folgen, einen Mitarbeiter einzustellen, der zu unsicher und zu fehlerhaft Englisch spricht. Gehören Telefongespräche und persönliche Gespräche auf Englisch zum Aufgabengebiet, werden mündliche Sprach-Fähigkeiten nicht dem Zufall überlassen.

 

“Ich verstehe nicht alles - aber ich kann den Sinn verstehen!”

Diese häufig gehörte Feststellung mag für den Sprecher tröstlich sein und ihn in der trügerischen Sicherheit wiegen, seine Sprachpraxis auf Englisch nicht weiter verbessern zu müssen. Aber allein eine kleine Abkürzung, ein don´t statt do, ein can´t statt can, macht aus dem Auftrag eben keinen Auftrag. Auch wenn ich sinngemäß verstanden habe, dass es sich um einen Auftrag handelt.

Je mehr Sprechpraxis, desto entspannter das Telefongespräch auf Englisch.

Dadurch, dass Sie den Gesprächspartner nicht sehen, entgehen Ihnen dessen Mimik und Gestik, die sehr aufschlussreich sein können. Sie helfen Ihnen, unterstützen das Gesagte, wenn Sie ihn bei einem persönlichen Gespräch sehen. Telefongespräche sind also alles andere als entspannt, besonders wenn es um etwas Wichtiges geht.

Je mehr Sprechpraxis Sie haben, desto entspannter wird das Telefongespräch auf Englisch. Der Spaß an Ihrer Tätigkeit steigt, weil die Anspannung sinkt. Ihre Lebensqualität nimmt zu, weil Sie souveräner, mit weniger Anstrengung,  Ihren Job erledigen können.

Sicher und gut Englisch sprechen zu können, bedeutet auch, dass Ihre Außenwirkung sich positiv entwickelt. Warum? Weil Sie in dieser Phase selbstbewusster auftreten, wirken Sie auch selbstbewusster.

Die Attraktivität steigt ebenso wie das Ansehen im Unternehmen.

Es ist nachvollziehbar: Wie positiv wirkt jemand um 9.00 Uhr auf andere, der wenig Englisch-Sprechpraxis hat und um 11.00 Uhr zur Telefonkonferenz in Raum 211 sein soll. Wirkt derjenige motiviert? Nein. Wirkt er, als ob er alles “im Griff” hat? Nein. Kann er in der Telefonkonferenz alles genau so darstellen, wie er es aufgrund seiner beruflichen Qualifikation auf Deutsch könnte? Nein. Er wird sprachliche Kompromisse eingehen, sagen, was ihm im Rahmen der bescheidenen sprachlichen Fertigkeiten möglich ist.

Wird er Rückfragen stellen, um die Situation zu verbessern? Nein, er wird das Gespräch so kurz wie irgendwie möglich halten und sich vor, in seinen Augen “unnötigen” zusätzlichen Bemerkungen schützen. Er ist nicht aktiv, sondern eher passiv, defensiv. Dazu kommt der negative Eindruck, dass ein qualifizierter Mitarbeiter zwar seine Leistungen in seiner Muttersprache auf Nachfrage gut präsentieren kann, jedoch nicht in der Fremdsprache.

Um Sprachprobleme zu vertuschen, geht man den Weg des geringsten Widerstandes.

Wie wird aber dieselbe Leistung von englischsprachigen Kollegen oder Vorgesetzten wahrgenommen, wenn er sie mit zu wenig Sprechpraxis auf Englisch zwangsläufig nur unzureichend darstellt.

Eigentlich notwendige, treffende Wörter werden bei diesem Telefongespräch mangels Kenntnis und Übung durch andere ihm bekannte aber wenig treffende ersetzt. Allgemeine Worthülsen ersetzen Fachwörter. Wichtiges wird einfach weggelassen. Um Sprachprobleme zu vertuschen, geht man den Weg des geringsten Widerstandes und der bedeutet: Möglichst wenig zu sprechen.

Schwadroniert der Abteilungsleiter im Meeting in Deutsch, hält er sich zurück, sobald das Telefongespräch auf Englisch ansteht. “Übernehmen Sie mal gerade, Frau Kollegin!” ruft der Davoneilende dann schnell.

Unverdienterweise wird so die eigentlich gute berufliche Qualifizierung verkannt, aufgrund der unzulänglicher Fähigkeit, gut und sicher Englisch sprechen zu können. Ganz einfach, weil die eigenen Fähigkeiten auf Englisch nicht so gut dargestellt werden können.

Wirkt der Telefon- oder Telefonkonferenz-Gesprächspartner mit wenig Sprechpraxis auf Englisch so, als ob er sich seiner Sache sicher wäre? Wirkt er überzeugt und überzeugend? Kaum vorstellbar.

Gibt es bei solchen Telefongesprächen unnötige Missverständnisse? Sicher. Aber die Missverständnisse werden verschwiegen, “unter den Teppich gekehrt” wo immer es möglich ist.

Ein guter Grund, warum sich Personal- und Abteilungsleiter heute während eines Vorstellungsgespräches nicht mehr auf treuherzige Beteuerungen verlassen, sondern selbst herausfinden, wie gut und sicher ein Bewerber tatsächlich Englisch spricht,

Die Englischkurse “Gut und sicher Englisch sprechen im Vorstellungsgespräch”, Vorstellungsgespräch-Simulation mit Englischkurs beginnen JEDE Woche. Realitätsnah, in Zusammenarbeit mit Personalleitern. Ein Englischkurs von Montag bis Mittwoch, ein weiterer von Freitag-Sonntag.

Mit Sofort-Start-Garantie und Kursdurchführungsgarantie (Kurse finden auch bei zu geringer Teilnehmerzahl statt). Pro Gruppe nur 2-4 Personen, damit Sie viel und oft Englisch sprechen können.

So sind Sie auch inhaltlich besser auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet?

Alles das, was Sie in Deutsch bereits über das Thema Vorstellungsgespräch wissen - theoretisch -. haben Sie nach dem Training real von Mensch zu Mensch - praktisch - durchgespielt. So testen Sie gleichzeitig die Wirkung Ihrer Ausdrucksweise auf andere Menschen bereits vor dem Vorstellungsgespräch auf Englisch.

Teilnehmer sagen uns oft, wie wichtig gerade diese Erfahrung für sie ist und um wieviel sicherer sie diese Erfahrung gemacht hat.  Es ist nachvollziehbar, dass sie so entspannter in ihr Vorstellungsgespräch gehen und sich leichter darauf konzentrieren konnten. Welche konkreten Erfahrungen Teilnehmer bei ihrem Englischkurs bei uns machten, lesen Sie hier bei Teilnehmer-Meinungen.

Das Sprechen auf Englisch wird eher zur Nebensache, wenn man sprachlich so trainiert ist wie bei einem Fitnesstraining. Die Inhalte Ihres Vorstellungsgespräches selbst sind dann Hauptsache. So wie es sein soll.

E-Mail oder Telefon 0 67 21- 99 57 09

Sie erhalten am Ende des 3-Tage-Trainings das Europa-Zertifikat

(GERS/CEF), das in Europa von Institutionen und Unternehmen anerkannt wird und den Stand Ihrer Fähigkeiten dokumentiert. Vielleicht können Sie es Ihren Bewerbungsunterlagen noch beifügen oder nachreichen.

Können Sie diese 3 Fragen in Englisch beantworten?

Autor: Harald Schneider (copyright Harald Schneider, vorstellungsgespraech-in-englisch.de)