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Vorstellungsgespräch auf Englisch für BewerberInnen

Vorstellungsgespräch auf Englisch für Bewerber/innen

... wenn mir nicht genau das passiert wäre:

10:13 Uhr nach dem Vorstellungsgespräch. ”Der neue Job wäre ideal für mich gewesen, wenn mir  im Vorstellungsgespräch nicht genau das passiert wäre:

 

Es lief gut im bisherigen Job. Die Beförderung vor 4 Monaten. Vor zwei Wochen dann das überraschende Angebot eines Personalberaters. Bessere Arbeitszeiten, weniger Überstunden, kürzere Fahrtstrecke, mehr Bezahlung, ein sympathisches Unternehmen. Dann die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

“Eigentlich weiß ich ...

... dass ich nach der anfangs in Deutsch geführten Einleitung des Vorstellungsgespräches, dem aufmunternden Kopfnicken und der spontanen Anregung: “Let´s talk about your career with us” cool antworten, direkt ins Englische übergleiten sollte. So, als ob es für mich nichts Besonderes wäre. Weil Englisch sprechen heute nun mal Standard ist.

 

Statt desen hörte ich von mir ein überraschtes “Oh!”. Insgeheim hoffte ich wohl, es “klappt  noch mal ohne Englisch”. Vielleicht lag es auch an meiner etwas hakeligen Beschreibung einer Arbeitssituation !? Danach fiel mir noch ein, ....! Zu spät.

 

Dann - das erfolgreiche Projekt, das ich plante und leitete. Für das ich gelobt wurde - im Vorstellungsgespräch-Stress vergessen!

Gewusst habe ich alles. Intuitiv richtig gemacht?

Nein! Die Reaktionen der beiden Gesprächspartner waren zum Schluss höflich, verhalten: “Wir melden uns bei Ihnen!” Na toll!

Wir wissen nicht, was sich Personal- und Abteilungsleiter dachten. Wir wissen aber, dass sich die Einstellungschancen vervielfachen, wenn wir uns gezielt vorbereiten. Inhaltlich und englischsprachlich. Am Besten beides zusammen in einem effektiven Training.

In der 3-tägigen Vorstellungsgespräch-Simulation mit Englisch-Training trainieren Sie erstmals diese und viele weitere Gesprächsinhalte kombiniert in einem einzigen Training. Ein Englisch-Praxis-Training, in dem Sie sich sprachlich und gleichzeitig inhaltlich für Ihr Vorstellungsgespräch vorbereiten. Mit nur 2-3 anderen Personen üben Sie intensiv das Vorstellungsgespräch in Englisch unter realitätsnahen Bedingungen in Zusammenarbeit mit Personalleitern.

Wissen ist gut, es auch zu können entscheidend.

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Was Personalleiter im Vorstellungsgespräch erwarten, lesen Sie hier.

Je sicherer Sie Englisch sprechen, desto entspannter

sitzen Sie dem Personalleiter und dem Fachbereichsleiter gegenüber. Sie telefonieren souverän, wenn Unternehmens-Mitarbeiter zusätzlich ein Telefon-Interview mit Ihnen führen möchten. Das geschieht meist dann,  wenn in der Stellenbeschreibung Telefonieren, Telefon- und Videokonferenzen in englischer Sprache genannt werden..

Wie angenehm ist es, wenn Sie während des Gespräches genau das auf Englisch sagen können, was Sie sagen möchten. Und nicht nur das, was Sie mit eingeschränktem Wortschatz vor dem Englisch-Training hätten sagen können.

Ob Sie sich für das Vorstellungsgespräch auf Englisch, ein Telefon-Interview oder ein Assessment-Center vorbereiten. Das Training gibt Ihnen die nötige Sicherheit, entspannt Ihre Fähigkeiten und Ihre Qualifikation auszudrücken.

Ihre beruflichen Fähigkeiten werden aufgrund der verbesserten Ausdrucksweise leichter und schneller erkannt, weil Sie Gedanken, Fakten und Argumente eindeutig und klar ausdrücken.

E-Mail oder Telefon 0 67 21- 99 57 09

Wie Sie selbst gezielt Fragen stellen. 

Fragen zeigen nicht nur Ihr Interesse am Unternehmen und Ihr Engagement für die gewünschte Position, sondern helfen Ihnen im Dialog. Denn: Wer fragt, der führt (den Dialog).

Sie bereiten sich durch unsere Zusammenarbeit mit Personalverantwortlichen zusätzlich gezielt auf Ihr Vorstellungsgespräch vor -  auf Englisch. Selbstverständlich weiß niemand vorher, wer welche Fragen stellt. Trotzdem können die typischsten Fragen und Standards so abdeckt werden, dass Ihnen das Training hilft, Antworten spontan abzuwandeln und anzupassen. Sie lernen nichts auswendig, sondern Sie trainieren mit diesen Sätzen spontan und sicher Englisch zu sprechen und sind danach sprachlich flexibel.

Inhaltlich trainieren Sie zum Beispiel Antworten auf Fragen wie diese: “What are your greatest professional strengths?” oder “What major challenges have you handled?” Welche Gefahren lauern im Vorstellungsgespräch auf Englisch?

Wann beginnen die Kurse und wer sind die Trainer?

Sprache bewusst einsetzen - nicht nur im Vorstellungsgespräch auf Englisch.

Trainieren Sie  aktiv, die Möglichkeitsform (Konjunktiv) zu vermeiden. Wir besprechen den Sinn von „dürfte, würde, könnte, sollte, hätte“ als  Höflichkeitsform. Einerseits. Andererseits trainieren wir, diese Wörter im Vorstellungsgespräch auf Englisch dort zu vermeiden, wo es als wenig konkret, zu unzuverlässig, zu zögerlich und zu nichtssagend aufgefasst wird und so Ihre sprachliche Darstellung negativ beeinflusst. Bedenken Sie: Details können über Zusage oder Absage entscheiden.

„Hätte ich das doch nur gemacht“; zeigt, dass ich entweder

  • vorher nicht nachgedacht habe oder
  • dass ich die Situation falsch einschätzte oder
  • die Situation unterschätzte oder
  • zu nachlässig oder zu bequem war, es anders zu machen.

Keiner dieser Punkte beinhaltet etwas Positives. Bevor ich einen Satz mit „hätte“ im Vorstellungsgespräch sage, sage ich lieber gar nichts. Das muss man trainieren, da es den meisten nicht bewusst ist. Theoretisch wissen wir heute alles, praktisch wenden es  nur gut trainierte Mitarbeiter an.

„Bis zum Sommer dürfte ich meine Kenntnisse verbessert haben“ . Wie vage ist das denn? Ungeeignet für ein Vorstellungsgespräch. „Ich könnte versuchen, das zu verbessern!“ Noch undeutlicher geht es kaum. „Könnte“ reitet auf „Versuch“. Eine unglückliche Verdoppelung der Unsicherheit. Niemand will Jemanden einstellen, der vielleicht etwas versucht. Unbewusst wird all das tatsächlich in Vorstellungsgesprächen gesagt und zwar auch von ansonsten fachlich qualifizierten Bewerbern.

Im Vorstellungsgespräch sind wir konkret, konkret, konkret. Aktiv statt Passiv: Statt „Herr Müller wird von mir angerufen!“ klingt es wesentlich aktiver, wenn Sie dasselbe im Aktiv sagen. „Ich rufe Herrn Müller an!“ Noch konkreter und zwingender wird es, wenn ich sage: „Ich werde Herrn Müller anrufen!“

Es sind nur kleine Veränderungen der sprachlichen Bestandteile, ob ich überzeugend bin oder nicht, ob ich als Mitarbeiter ernst genommen werde oder nicht, ob ich als Führungskraft akzeptiert werde oder nicht.

Eigentlich mache ich das nicht so!

Sagen Sie etwas im  Aktiv, wirken Sie und das, was Sie vorhaben, aktiver. Statt: „Der Vorgang wird von mir bearbeitet“, „Ich bearbeite den Vorgang!“ Noch zuverlässiger wirkt auch hier: „Ich werde den Vorgang bearbeiten!

Viele Menschen verwenden oft das Wort „eigentlich“. „Eigentlich mache ich das nicht so!“ „Eigentlich“ zeigt meist Unsicherheit, wenn wir beispielsweise unser Verhalten damit entschuldigen möchten. In einem anderen Fall wecken wir Hoffnung, wenn wir uns nicht trauen, jemandem die harte Wahrheit zu sagen.

„Eigentlich geben wir unseren Kunden keine Rabatte!“ Wie soll der Kunde das einschätzen? JA, es gibt doch einen Rabatt, weil „eigentlich“ gesagt wurde oder NEIN, wir geben grundsätzlich keine Rabatte. Besser ist es, in einem Satz klar und kurz zu kommunizieren, warum es keinen Rabatt gibt.

Das Wort „eigentlich“ bringt lediglich Unsicherheit aber keine Klarheit. Im Vorstellungsgespräch hat es meist überhaupt nichts zu suchen, da wir Fakten hören wollen und der Gesprächspartner ebenfalls.

Ihr Gesprächspartner hört sich selbst, wenn Sie sprechen.

Bewerber nutzen Wörter oft gedankenlos. Im Vorstellungsgespräch auf Englisch, währen der Arbeit, im Privatleben. Sie lassen Situationen anders wirken als beabsichtigt. Es ist nicht wichtig, was wir sagen oder zu sagen glauben, es ist wichtig, wie es der Gesprächspartner aufnimmt und interpretiert.

Verfeinern Sie als Bewerber während des Vorstellungsgespräches Ihr Gespür dafür. Hören Sie gut zu, wie sich der Personalleiter oder ein anderer Gesprächspartner ausdrückt, welche Wörter er in welchem Zusammenhang verwendet.  Wichtig, weil seine Wortwahl auch das unternehmenstypische Vokabular zeigt.

Es lohnt sich also, dieses Vokabular zu übernehmen und nicht andere Begriffe, die “Ihrer Meinung nach” dasselbe aussagen. Sie sind dadurch wesentlich schneller einer von ihnen. Sie machen es allen Beteiligten sehr viel leichter, sich für Sie zu entscheiden.

Nutze ich die gehörten Wörter hat dies nichts mit Anbiederung oder dem heute gerne gebrauchten und unnötig befürchteten „verbiegen der eigenen Persönlichkeit” zu tun. Es ist schlichtweg unbedeutend, ob ich frage: „Sind Sie als Personalleiter später dafür zuständig?” , wenn er sich selbst Personalleiter nennt oder ob ich sage. „Sind Sie als Personalreferent dafür zuständig?“ 

Zwei Gefahren, wenn Sie  das Gesprächspartner-Vokabular missachten:

Gefahr Nr. 1: Das von Ihnen genutzte Wort bewirkt im Gegensatz des vom Personalleiter verwendeten Begriffes andere Assoziationen. Er verbindet das Wort mit Bildern, die andere, teilweise auch negative Reaktionen auslösen können. Je nach persönlichen Erlebnissen, Erfahrungen oder Denkmustern. Es können völlig banale Begriffe sein, wie „Keksdose“, das Wort selbst ist also unerheblich. Wesentlich ist, in welchem Zusammenhang es Ihr Gesprächspartner sieht. Sie kennen das sicher selbst mit Vornamen. Es gibt Vornamen, die bei Ihnen negativ besetzt sind. Sagt jemand den Namen oder sehen Sie jemand, der diesen Namen trägt, spüren Sie ein leichtes Missempfinden, das entsprechend Ihres Denkmusters schneller oder langsamer schwindet.

Ein positives Erlebnis wird er also mit Ihrem anderen aber ähnlichen Begriff garantiert nicht verbinden, sonst würde er ihn selbst nutzen. Ein Naturgesetz, bekannt aus der Hirnforschung besagt: Unangenehmes stoßen wir ab (zum Beispiel  Anstrengung), Angenehmes ziehen wir an (beispielsweise Bequemlichkeit). Prüfen Sie sich selbst. Sie bemerken: Es stimmt. Nennt er sich Personalleiter und wir ihn Personalreferent kann außerdem folgendes geschehen:

Gefahr Nr. 2: Das Wort Personalleiter wird von ihm oder dem Unternehmen anders definiert als das Wort Personalreferent. Liegen wir daneben, kann es bewirken, dass wir als wenig erfahren oder unwissend eingeschätzt werden, was ein kleines Nein in der Liste der vielen JA und NEIN während eines Vorstellungsgespräches auf Englisch bewirkt. Das geschieht auch dann, wenn der Personalleiter verstandesmäßig durchaus „Ihrem Wort“ zustimmt, es aber intuitiv (gefühlsmäßig) ablehnt.

Bei anderen Fachbegriffen, die in unterschiedlichen Unternehmen unterschiedlich eingesetzt werden, kann sich abweichende Wortwahl sogar zu einem größeren Nein auswirken. Zum Beispiel dann, wenn ein veraltetes Wort anstelle eines aktuell verwendeten eingesetzt wird. 

Bildhaft: “Wir speichern auf Bändern.” “Wir speichern auf CD.” “Wir speichern auf Stick:” “Wir speichern in der Cloud.” Bei jedem Satz stellen Sie sich etwas anderes vor. Und jedes dieser Medien stufen Sie anders ein. Und jedes Medium verbinden Sie mit „das war vorgestern“, „das war gestern“, “heute” oder “morgen”. Nutzen Sie veraltetes Vokabular, schließt Ihr Gesprächspartner auf veraltetes Denken.

Auch Ihr Gesprächspartner, der Sie heute das erste oder zweite Mal sieht, kennt Sie noch nicht so gut und muss Sie so einstufen, bewerten, wie er Sie gerade wahrnimmt. Für ihn ist relevant, was er JETZT hört, sieht oder erlebt. Er weiß nicht, was Sie vorher alles Geniales geleistet haben, wenn es nicht aus Ihren Bewerbungsunterlagen hervorgeht oder  „bewiesen“ ist. Deshalb ist die Wahl Ihrer Worte, selbstverständlich auch die auf Englisch, während Ihres Vorstellungsgespräches grundlegend wichtig.

Außerdem darf es nicht so wirken, als ob Sie sich erst jetzt mühsam die richtigen Worte zusammen suchen.

Es sollte auf Englisch schon glaubwürdig und flüssig rüberkommen,

denn nur dann wirkt es authentisch. Um das zu erreichen, reicht es nicht, sich Wissen anzulesen. Sie sollten sich schnell in Ihren Gesprächspartner hineinversetzen können und im nächsten Schritt sprachlich und inhaltlich richtig reagieren.

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Trainieren Sie Englisch zu sprechen - live - vorher.

Der gebildete Berufstätige ist gerne Theoretiker. Im Englischtraining zum Beispiel kennt er viele Regeln, schreibt den Satz richtig auf Englisch und sagt es im nächsten Satz im persönlichen Gespräch prompt falsch. Und in einigen Sätzen später wieder und wieder.

Er weiß auch, auf was er beim Vorstellungsgespräch zu achten hat, wie er sich verhalten soll und wie nicht. Was er warum sagen soll und was besser nicht. Er weiß es, theoretisch. Wie aber handelt er tatsächlich? Personalleiter nennen Hunderte von Details, die theoretisch sicher bekannt waren, aus unterschiedlichen Gründen dann aber doch anders gemacht wurden. Warum? Weil die Realität dann doch so anders ist, als man es sich vorher ausmalte? Weil man die Realität unterschätzte? Weil man Vieles gelesen und gelernt, es aber nie praktisch geübt hat?

Clevere Bewerber/innen möchten möglichst viele dieser Praxis-Verhinderer ausschließen und aktiv trainieren, damit das, was sie alles wissen, in “Fleisch und Blut” übergeht, vergleichbar hundertausend Mal trainierter Bewegungsabläufe bei einer Sportart. 

Lesen Sie vorbereitete Entwürfe in englischer Sprache oder lernen Sie englische Mustertexte auf Englisch auswendig, ist das Theorie. Die beste Vorbereitung für ein Vorstellungsgespräch mit verschiedenen Personen ist ein aktives Training von Mensch zu Mensch. Dann sind Sie in der Lage, spontan, sicher - und der Situation entsprechend - richtig zu reagieren. Ein Verhalten, das Personalleitern gefällt.

Nachvollziehbar, dass diese Trainingsform die Realität am besten abbildet. Für eine sportliche Herausforderung, und das ist ein Vorstellungsgespräch auf Englisch, trainiert man aktiv die    Praxis. Lesen und Lernen ist dagegen Theorie, die Gehhilfe des Berufstätigen.

Wie wirkt sich theoretisches Lernen ohne praktisches Training aus? Lernen Sie den vorbereiteten Gesprächs-Leitfaden auswendig, ist er theoretisch in Ihrem Gedächtnis mehr oder weniger vorhanden. Sie schließen Ihr Gedächtnis ab, gehen ins Bett und fahren am nächsten Morgen zum Vorstellungsgespräch.

In Ihrer Fantasie haben Sie vorab das Interview mit dem netten Personalleiter, der bereits zwei Mal mit Ihnen telefonierte, mehrmals durchgespielt. Sie begrüßen sich und wissen, diese Gespräche verlaufen zwar immer ähnlich aber niemals gleich. Sie kennen sicher: „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“.

Die Umgebung ist ungewohnt, das Unternehmen natürlich völlig anders. Aber „man“ ist ja Profi und lässt sich nicht beeindrucken. Überraschenderweise kommt auch plötzlich nicht der Personalleiter, sondern sein Junior-Assistent.

Aber auch wenn das Vorstellungsgespräch so beginnt wie geplant,

lässt sich das Gedächtnis aufgrund der natürlichen aber durchaus auch sinnvollen Aufregung, nicht immer oder nur teilweise wieder “aufschließen”. Ungeübt kommt es schnell zum Blackout, der Gesprächsfaden geht verloren. Das, was ich ursprünglich sagen wollte, geht vorübergehend verloren. Komme ich später darauf zurück, wenn es mir wieder einfällt, verliert es an Relevanz und Glaubwürdigkeit.

Trainieren Sie deshalb Gesprächssituationen immer realitätsnah.

Es ist sogar schon ein großer Unterschied, ob Sie die Idealversion Ihrer Präsentation für das Vorstellungsgespräch auf Englisch selbst schreiben, lesen, lernen und sich vorher probeweise laut vorlesen, frei vortragen oder

wenn Sie dasselbe vor Ihrem Lebenspartner tun.

Sie glauben es vielleicht nicht!? Dann probieren Sie es einfach aus. Was Ihnen beim stillen Lesen allein noch sinnvoll erschien, wirkt auf Sie plötzlich übertrieben, sobald Ihnen eine andere Person gegenübersitzt, die Sie kennt. Und die „Schwindel” und Übertreibung sofort enttarnt. „Du sprichst doch nicht flüssig Englisch!“, scheppert es plötzlich in Ihren Ohren. „Weißt du noch, als du Englisch …“  „Ja, schon gut“, seufzen Sie und markieren Ihre Aussage.

Der Personalleiter dagegen kennt Sie nicht. Aber er weiß durch gezielte Fragen herauszufinden, was stimmt und wie glaubhaft Sie Ihre Aussagen durch Arbeitsbeispiele konkret beweisen sollten. Je realistischer Ihr Trainingsumfeld, desto überzeugender Ihre Argumentation.

Mal ist die gefühlte Übereinstimmung höher mal niedriger.

Während eines Vorstellungsgespräches ändert sich die Gesprächs-Atmosphäre ständig  zwischen den Gesprächspartnern. Stärkere und schwächere Zustimmungs- und Missstimmungsphasen wechseln sich ab, vergleichbar einer Temperaturkurve im April.

Mal spürt nur ein Gesprächspartner Missempfindungen, mal der andere, ein anderes Mal beide. Dies wird nicht nur durch die Inhalte, sondern auch durch das Verhalten, die Mimik, die Gestik, den Tonfall und durch unsere Wortwahl gesteuert.

Die deutsche Sprache hat viel mehr Kraft als Fremdwörter.

Ein deutsches Wort produziert in der Fantasie des Gesprächspartners ein Bild. Leichter und viel schneller als ein Fremdwort. Das Wort „Kompetenz“ bemüht mittlerweile jedes Unternehmen, jede Abteilung, jeder Mitarbeiter.  Es ist zur Worthülse geworden, nichtssagend. Ersetzen Sie es durch „sehr geeignet“ , „sehr fähig“, „Kenner“ oder „Fachmann“, stellen wir uns konkret etwas darunter vor.

Nutzen Sie möglichst passende Wörter und wenn möglich, übernehmen Sie Wörter Ihres Gesprächspartners.

Achtung: Benutzt Ihr Gesprächspartner ein bestimmtes Wort ungewöhnlich oft, können Sie es zwar ebenfalls nutzen, da es ihm anscheinend gut gefällt. Sie zeigen damit Gemeinsamkeiten - aber bitte nicht zu oft, damit sich Ihr Gegenüber nicht veralbert fühlt. Diesen Effekt beobachtet man eher bei Leitern und Managern technokratisch geprägter  Abteilungen, weniger bei Personalleitern.

Haben Sie noch Prio oder schon Vorfahrt?

Vermeiden Sie unvorteilhafte Wortwahl. Überlegen Sie vorher, was Ihr Wort wirklich aussagt, wie es interpretiert, wie es sinngemäß in ein Bild übersetzt wird. Was klingt denn besser?

Die Arbeitsatmosphäre in unserem Team ist nicht schlecht!
Die Arbeitsatmosphäre in unserem Team ist gut!

Auch wenn „nicht schlecht“ fast so gut gemeint ist wie „gut“, wirkt das Wort „schlecht“ viel stärker und trübt den Eindruck. Hinzu kommt, dass das Wort „nicht“  ungenügend wahrgenommen oder im Bewusstsein dargestellt wird.
Wer fehlt? Wirkt realistischer, konsequenter als:  „Wer ist nicht da?“

Dieser Auftrag hat Priorität 1.
Dieser Auftrag hat Vorrang.

Das Wort Vorrang bewirkt ein klareres Bild, wirkt stärker als das Wort Priorität, manchmal auch kurz und nichtssagend „Prio“ genannt. Ein noch stärkeres in diesem bildhaftes Wort, ist „Vorfahrt“.
Bei Autofahrern entstehen eindeutige, eindrucksvolle Situations-Bilder wenn sie hören:

„Dieser Auftrag hat Vorfahrt.“   Dagegen hört sich
„Dieser Auftrag hat Prio 1.“       geradezu läppisch an.

“Finden” hört sich besser an, ist lösungsorientierter als das Wort „suchen“ in„versuchen“.

Lesen Sie im letzten Beispiel, wie unterschiedliche Varianten auf Sie wirken:
„Ich versuche, eine Lösung zu finden.“
„Ich werde eine Lösung finden.“
„Ich werde eine Lösung haben.“

Alle diese Inhalte trainieren Teilnehmer/innen unserer Englischkurse “Englisch sprechen im Vorstellungsgespräch” aktiv und live während sie Englisch sprechen. Damit Sie sicher und entspannt Englisch sprechen und im Interview überzeugen.

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Autor: Harald Schneider (copyright Harald Schneider, vorstellungsgespraech-in-englisch.de)

NEU; Vorstellungsgespräch auf Englisch und Englisch-Crash-Kurs in einem.