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Konzentrieren Sie Ihre Stärken auf die Wirkungsvollsten Punkte

Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch

Achtung Stress: Vorstellungsgespräch auf Englisch.

Sind in einer Stellenbeschreibung Englischkenntnisse genannt, werden Vorstellungsgespräche heute teilweise auf Englisch geführt.

Die meisten Bewerber/innen haben zum Teil gute theoretische Schulkenntnisse, lesen und schreiben E-Mails und Dokumente im Unternehmen. Statt aber gut und sicher Englisch zu sprechen, sind sie unsicher, verwechseln intuitiv die Zeiten, peinliche Fehler und die Suche nach passenden Wörtern wechseln sich ab.

Problem: Hat man bei der schriftlichen Kommunikation genug Zeit, Wörter zu finden und Fehler zu vermeiden, laufen während des Sprechens viele Denkschritte gleichzeitig. Folge: Stress oder gar blackout. Trotzdem reagieren immer mehr Bewerber/innen auf Stellenbeschreibungen, die Englisch in Wort und Schrift oder sogar verhandlungssicheres Sprechen nennen.

Und das, obwohl sie lediglich mittelmäßig bis gut in der Theorie sind. Personalleiter/innen lassen sich deshalb schon lange nicht mehr auf unrealistische Versprechungen ein und führen Teile des Vorstellungsgespräches auf Englisch. Wer sich gut vorbereitet, punktet garantiert .

Welche Methoden eher theoretische Kenntnisse unterstützen und welche die praktischen Sprech-Fähigkeiten entwickeln, zeigt die Grafik.

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Zeigen Sie, welches Job-Feuer in Ihnen brennt!

Konzentrieren Sie Ihre Kräfte bei der Bewerbung auf den wirkungsvollsten Punkt! Entwickeln Sie Ihre eigene (Markt-)Nische! Werden Sie in Ihrem Bereich zum besten Problemlöser im neuen Unternehmen. Es klingt vielleicht übertrieben. Wie soll ich Problemlöser sein? Grundsätzlich ist jeder Mensch, der sinnvoll und engagiert arbeitet und seine persönlichen Stärken einbringt,  ein Problemlöser für das Unternehmen, sonst wäre er nicht eingestellt worden.

Je klarer Sie diese Problemlösung für Ihren künftigen Arbeitgeber aber definieren, desto überzeugender wird der Wunsch, genau Sie einzustellen. Und das, obwohl  die Qualifikation Ihrer Mitbewerber unter Umständen sogar etwas besser ist.

Grundsätzlich ist nicht die berufliche Qualifikation der alles entscheidende Punkt während eines Vorstellungsinterviews, sondern der zu erwartende Nutzen an einem bestimmten Punkt mit einer bestimmten Aufgabe im Unternehmen. Die Kunst ist es, diesen Punkt bei einem Interview mit dem Personalleiter - auch auf Englisch - herauszufinden. Haben Sie ihn herausgefunden, genügt es natürlich nicht, einfach zu sagen: “Sie haben Glück, genau das kann ich!”, sondern eine überzeugende Argumentationskette aufzubauen, in der Sie klar machen, warum Sie sicher sind, dies tatsächlich zu können.

Mehrere Personalleiter sagten mir, dass ihnen und manchen ihrer Kollegen im Zweifelsfall lieber ein hoch motivierter Mitarbeiter ist, mit ausgeprägten persönlichen Stärken, der sich durch die eine oder andere Zusatzausbildung noch nachqualifiziert, als ein wenig motivierter, der bereits alle gewünschten Qualifikationen nachweisen kann.

Sie erkennen daran klar, wie wichtig die innere Einstellung, die tatsächliche Motivation ist, um bei einem Vorstellungsgespräch eindeutig zu punkten. Brennt das Feuer in Ihnen und zeigen Sie dies auch, wird der Personalleiter dies sofort erkennen und Sie in die engere Wahl ziehen.

Es wirkt durchaus nicht unseriös, wenn Sie ein gewisses Maß an freundlicher Begeisterung zeigen und Ihre tatsächlich vorhandenen Stärken nicht übertrieben aber realistisch darstellen. Mit den passenden Arbeitsbeispielen, Situationen im Beruf, in denen Sie diese Stärken unter Beweis stellen konnten.

Es stimmt allerdings, dass allzu oberflächlich-euphorische Bekundungen von Bewerbern oftmals später in enttäuschenden Arbeitsverhältnissen enden. Wie immer gilt: Begründen Sie auch die positiven Gefühle. Spürt der Personalleiter ehrliche Freude oder Begeisterung, ermöglichen Sie ihm Ihre persönlichen Stärken auch durch Ihr entsprechendes Verhalten während des Vorstellungsgespräches glaubhaft darzustellen, kann er davon ausgehen, dass Sie später alles geben, um Ihren Job hundertprozentig zu tun.

Überhaupt ist es immer überzeugender, Stärken direkt erlebbar zu machen als nur theoretisch davon zu berichten. Zeigen Sie durch Ihr Verhalten, welchen Charakter das neue Unternehmen erwarten kann. Besonders cool oder aalglatt zu wirken, ist das genaue Gegenteil von dem, was heute überall mit der Worthülse “authentisch” gefeiert wird.

Wissen ist weniger entscheidend als intuitiv das Richtige zu tun.

Es ist tatsächlich nicht entscheidend, was jemand weiß, sondern, was sie/er im passenden Moment intuitiv richtig tut. Intuitives Handeln entsteht nur durch Übung, absolut vergleichbar sportlichen Aktivitäten. Ein Fußballspieler, der sein gesamtes Wissen aus Büchern gewonnen hat und nie auf dem Platz spielte, kann nicht intuitiv Fußball spielen, nur weil er großes theoretisches Wissen hat.

Millionen Menschen haben theoretische Englischkenntnisse, nur wenige können es sicher und gut sprechen, schon gar nicht im Vorstellungsgespräch. Viele Menschen wissen theoretisch viel über Vorstellungsgespräche. Die dort entstehende Unsicherheit lässt sie jedoch praktisch Dinge sagen, die sie theoretisch als unmöglich eingestuft hätten. Also: Wissen Sie nur oder können Sie es schon?"

Die Stärken des einen ergänzen die Schwächen des anderen.

Und umgekehrt. Eigentlich fragt man sich, warum nicht jeder Mensch den Beruf ausübt, den er entsprechend seiner Stärken optimal erfüllen könnte!? Dazu gibt es viele Antworten und Gründe, die uns aber hier nicht voranbringen.

Basis aller erfolgversprechenden Planungen sind also Ihre Stärken. Es zeigt sich immer wieder, dass jedem Menschen spontan einige Stärken einfallen, diese aber nur oberflächlich betrachtet eigene Stärken sind.  Meist sind es gar nicht die vordergründig genannten, vermuteten Stärken, deren Nutzung Spaß macht und wirklich bis ins Tiefste zufrieden stellen. Einige werden gefordert, einige sind “in”, also sagte man, es sei eine eigene Stärke.

Um die wirklichen Stärken zu erkennen, zu erarbeiten, ist es notwendig, uns selbst, unsere Ziele und Wünsche systematisch zu analysieren, zu erkunden. Das ist leichter als gedacht, meist wird dieser Aufgabe nur gar keine Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet. Lieber ärgert man sich unzufrieden jahrelang in einem Job mit Tätigkeiten, die nicht unserer wirklichen Stärke entsprechen.

Seine eigenen Stärken herauszufinden funktioniert am besten, leichtesten, schnellsten in einer Gruppe. Aber auch allein können Sie wesentliche Fragen bereits beantworten und sich selbst besser erkennen, somit wertvolle Vorarbeit leisten. Die meisten Menschen erkennen erst nach vielen Anläufen und vielen Fragen an sich selbst und, ganz wichtig, an andere Menschen, die sie gut kennen, welche wirklichen Stärken in ihnen schlummern.

Es ist ein wesentlicher Entwicklungsprozess, der etwas Zeit braucht. Das Ergebnis jedoch wird Sie Zukunfts-Chancen erkennen lassen, Freude und Erfüllung an und in der Arbeit, Ausgeglichenheit und mentale Stärke.

Es gibt den Grundsatz, dass man mit dem Ausgleich seiner angeborenen, genetisch veranlagten Schwächen nicht zu viel Zeit und Energie vergeuden soll. Viel mehr sollte man seine Stärken weiter entwickeln und ausbauen. Dies gilt selbstverständlich nicht für schlechte Gewohnheiten oder Bequemlichkeit, wie das Aufschieben eines Englischkurses. Englisch sprechen zu können ist keine Stärke, sondern eine trainierbare Fähigkeit. Wer regelmäßig Englisch spricht, kann es nach einiger Zeit. Das ist so natürlich, wie Sie Ihre Muttersprache sprechen.

Vieles lässt sich lernen und trainieren, wie zum Beispiel die Schlüsselkompetenz Englisch zu sprechen. Nicht Englisch sprechen zu können, ist jedoch keine Schwäche, sondern schlicht Bequemlichkeit. Freizeitvergnügen sind natürlich bequemer und amüsanter als in einem Englischkurs Englisch sprechen zu trainieren. Ein Vorurteil, wenn man an die Schulzeit zurück denkt. Wählt man das richtige Training, kann es durchaus viel Spaß machen - sagen Kunden.

Taktik-Tipps auf dem Weg zum neuen Job.

Die wichtigste Fähigkeit besteht darin, aus einem Meer an Informationen genau die zu filtern, welche für Sie persönlich wesentlich sind. Exakt an dieser Stelle unterscheiden sich beruflich erfolgreiche Menschen von den anderen. Sie unterscheiden Wichtiges von Unwichtigem relativ sicher. Sie setzen Prioritäten, lassen sich nicht so schnell von unwichtigen Details ablenken.

Grundsätzlich ist es ungünstig, sein berufliches und damit privates Schicksal weitgehend anderen zu überlassen. Einfacher Grund: Wer kennt Sie am besten? Sie selbst! Niemand außer Ihnen weiß wirklich, wie Sie in welcher Situation denken und fühlen. Und: Niemand außer Ihnen ist mehr an Ihrem Erfolg oder Misserfolg beteiligt und auch dafür verantwortlich als Sie selbst.

Problem: Je mehr ungeordnete Informationen, Tipps und Ratschläge auf Sie einstürmen, desto ratloser und unentschlossener werden Sie. Wichtig: Notieren Sie alle Informationen und erarbeiten Sie systematisch eine Taktik/Strategie, nach der Sie zielgerichtet vorgehen können. Gegenüber den meisten Wettbewerber/Innen ohne klares Konzept, werden Sie dadurch eindeutige Vorteile haben. Das gilt auch für das Vorstellungsgespräch, in dem die glaubhafte Darstellung der eigenen Stärken eine sehr wesentliche Rolle spielen.

So erkennen Sie Ihren Ideal-Job und so bekommen Sie ihn.

Nehmen Sie sich  für jeden Schritt viel Zeit, Papier und Stift und fragen Sie sich: Welche Stärken, welche positive Eigenschaften) habe ich? Notieren Sie unbedingt auch das, was Sie besonders gut können, es Ihnen aber als selbstverständlich erscheint. Überlegen Sie am nächsten und übernächsten Tag noch einmal, bis Sie 10-15 solcher Stärken gefunden haben.

Schwächen auf einem Gebiet können Stärken auf einem anderen Gebiet sein. Listen Sie deshalb auch konsequent Ihre Schwächen auf. Ob sie tatsächlich als Stärken genutzt werden können oder genutzt werden sollten, hängt von Ihrer individuellen Strategie ab. Wichtig ist, erst einmal alle Schwächen zu notieren, ohne diese zu bewerten. Ergänzen Sie Ihre Liste auch noch am nächsten Tag.

Gerne helfen Ihnen hierbei auch Partner oder Freunde. Sie haben einen anderen Blickwinkel auf Sie, als Sie selbst. So wird Ihr Gesprächspartner einen ähnlichen Blickwinkel auf Sie haben wie andere aus Ihrem Umfeld aber natürlich einen völlig anderen als Sie ihn auf sich selbst haben. Nicht jede persönliche Schwäche kann man ausgleichen.

Aber es gibt Schlüsselqualifikationen, wie zum Beispiel Englisch sprechen zu können. Hier kann man sich nicht wirkungsvoll herausreden mit dem meist falsch angelegten Denkmuster, nicht sprachbegabt zu sein. Das ist eine bequeme Ausrede, die weder stimmt noch weiter hilft. Wer will, kann Englisch sprechen. Selbst der dümmste und unbegabteste Einwohner irgend eines englischsprachigen Landes, spricht Englisch. Zumindest so, dass er damit überleben kann.

Wirklich erfolgreiche Menschen lieben ihren Job.

Aus der Unternehmens-Perspektive sieht man Sie als potentiellen Mitarbeiter, der Leistung erbringt und hilft, Probleme zu lösen. Im Familien- und Freundeskreis verschieben sich die Ansprüche und man wird mehr als Mensch wahrgenommen.

Außerdem sind Freunde eher bereit, Stärken UND Schwächen zu nennen als nur die positiven oder nur die negativen Seiten. Am besten sie nennen Ihnen diese abwechselnd. Denn meistens will man den anderen weder zu sehr loben aber auch nicht demotivieren.

Notieren Sie, welche Tätigkeiten Ihnen besonders viel Spaß machen, unabhängig davon, ob dieser Wunsch realistisch erscheint oder nicht. Grund: Während eines Workshops ergeben sich Hunderte von Ideen und umsetzbare Möglichkeiten in Tätigkeitsbereiche vorzudringen, die dem Wunsch-Job sehr ähnlich. Der wichtigste Faktor überhaupt: Sie müssen Spaß an Ihrem Job haben. Erfolgreiche Menschen lieben ihren Job.

Da sie sich deshalb überdurchschnittlich engagieren, bündeln sie Know-how, kooperieren mit anderen und werden so erfolgreicher - und wichtiger - erfolgreicher als ihre Kollegen. Welchen Nutzen bringen Sie mit Ihren gefundene Stärken oder Schwächen anderen Menschen oder dem zukünftigen Unternehmen? Tragen Sie dazu bei, vorhandene Probleme zu lösen?

Jetzt noch die Zielgruppe. Soll ich eigene Lösungen und Stärken als Mitarbeiterin in ein Unternehmen einbringen oder sie als selbstständige Unternehmer/In Firmen oder Privatkunden anzubieten? Oder machen Sie beides? Patchworker arbeiten als Angestellte und Selbstständige. Ihre Strategie zeigt Ihnen, was sinnvoll und möglich ist und was Ihnen Spaß macht.

Problemlösungs-Bedarf entsteht zuerst in der Abteilung, nicht beim Personalchef.

Denken Sie daran, dass sich jede Zielgruppe von interessierten Menschen/Firmen wiederum in Teil-Zielgruppen unterteilen lässt. Statt immer Personalabteilungen oder die Zentrale anzuschreiben, richten Sie eine Kurzbewerbung oder ein Angebot mit Problemlösung doch an die zuständige Abteilung, in der Sie unbedingt arbeiten möchten.

Seien Sie nicht zu bescheiden. Eine Lösung, die Ihnen normal und banal erscheint, ist für einen anderen Menschen oder ein Unternehmen  „die momentane Rettung“, die Lösung in einer kritischen Situation. Auch deswegen sind Umwege bei der Bewerbung (kurze, einseitige Initiativ-Bewerbung) über Abteilungsleiter, Meister oder andere Ebenen oft sinnvoller, als eine Bewerbung direkt bei der Personalabteilung.  Ziel ist es, sich direkt dort zu bewerben, wo der Bedarf besteht. Der entsteht nicht in der Personalabteilung, sondern in der jeweiligen  Abteilung, der Produktion, Verwaltung, im Marketing, Verkauf oder irgendwo sonst.

Hat der Abteilungsleiter Bedarf und  bereits einen geeigneten Bewerber im Visier (zum Beispiel Sie) kann er, je nach wirtschaftlicher Situation, eine Stelle schaffen oder zumindest an geeigneter Stelle beantragen. Ist bereits ein geeigneter Bewerber im Fokus, kann alles sehr schnell gehen, da viele Zwischenstufen und hemmende Filter, wie Stellenanzeige online oder offline, ein aufwändiger Ausleseprozess im Vorfeld und anderes, entfallen.

Kooperieren Sie. Institutionen, Firmen, Vereine. Suchen Sie dort zuerst nicht nach Jobs, sondern bauen Sie lediglich Kontakte in Ihrem Wunschbereich auf. Diese entwickeln Sie systematisch per Internet und E-Mail. Erwerben Sie umfassendes Know-how über eine begrenzte Anzahl von Firmen, um Ihr Ziel zu erreichen. Es geht nicht darum, unkontrolliert 108 Bewerbungen zu versenden, sondern lieber 5, die es in sich haben, auf die Sie optimal vorbereitet sind und bei denen der Personalleiter sofort erkennt: Der will nicht irgendwo arbeiten, sondern bei uns.

Unterscheiden Sie zwischen Fachwissen (das Sie oft nicht direkt nutzen können) und Know-how, dass Sie gezielt voranbringt. Wissen allein nützt oft nichts. Erst wenn es ein Problem lösen hilft, ist es nützlich und wertvoll. Auch für den Personalleiter im Vorstellungsgespräch auf Englisch.

Achtung: Kompromiss!

Sie selbst müssen von Ihrer Entscheidung, Ihren Stärken, Ihrer neuen Zielsetzung absolut überzeugt sein. Nur so können Sie Entscheider, wie Personalleiter oder Fachbereichsleiter während Ihres Vorstellungsgespräches überzeugen.

Wenn Sie den festen Willen haben, den Job wirklich aus vollem Herzen haben wollen, spüren dies Personalleiter und bevorzugen Sie, entsprechende Qualifikation vorausgesetzt. Der kleine aber wesentliche Unterschied: Der Begeisterungsfunke muss von Ihnen aus überspringen. Bedenken Sie, dass Entscheidungen zu 70-90% intuitiv getroffen werden. Harte Fakten spielen also weniger häufig eine Rolle als meist angenommen wird. Ihre Persönlichkeit ist überwiegend ausschlaggebend, ob Sie die angestrebte Position erhalten oder nicht.

Wenn Sie andere Menschen mit ähnlicher Zielsetzung kennen, setzen Sie sich mit ihnen zusammen und arbeiten Sie eine Strategie aus. Kennen Sie niemanden oder möchten Sie wertvolle Impulse von außen erhalten und Ihre Strategie systematisch erarbeiten, können Sie auch an einem unserer Trainings “Gut und sicher Englisch sprechen im Vorstellungsgespräch”  teilnehmen.

Hier entwickeln Sie selbst im Team mit anderen, Ihre eigenen Ziele und Möglichkeiten. Sie sehen Ihre Zukunft klarer, haben konkrete Ziele vor Augen und fühlen sich so sicherer. Ob Sie einen neuen Job suchen, diesen wechseln möchten, weil Sie unzufrieden sind oder aber wenn Sie Ihre persönlichen Vor- und Nachteile einer Selbstständigkeit gezielt abwägen möchten. Zusätzliche Tipps wie Sie Ihr Vorstellungsgespräch und Ihre Präsentation optimieren, ist Inhalt des Englisch-Trainings “Vorbereitung auf Ihr Vorstellunggespräch auf Englisch”.”

Relevanz, Relevanz, Relevanz. Was ist wichtig für den Personalleiter?

Einige Stärken waren Ihnen sicher lange bewusst, bei manch anderen kamen Ihnen bei näherer Betrachtung vielleicht wieder Zweifel, ob es sich tatsächlich um echte Stärken handelt oder nur um angelernte Fähigkeiten und Techniken, die Sie gut beherrschen. Diese können zusätzlich Ihrem Stärkenprofil entsprechen, dann wären Sie in der glücklichen Situation, dass Ihre Stärken mit Ihrer Ausbildung und Ihrem Know-how übereinstimmen.

Schön ist es, wenn Ihnen neue Stärken und Fähigkeiten auffallen. Dies geschieht aber nur, wenn Sie sich häufig und intensiv mit der Stärken-Suche beschäftigen. Aber es lohnt sich, sich die Zeit zu nehmen, denn Sie finden durch die Bewusstmachung viele neue Geschäfts- und Berufsfelder, über die Sie sich vorher keine Gedanken machten. In Kombination mit vorhandenen Fähigkeiten ergibt sich eine Palette von neuen Jobs, die Sie sehr gut, eventuell noch besser, ausführen könnten als andere Menschen.

Manche unserer Teilnehmer/innen hielten sich vor ihren Englischtrainings für sprachunbegabt. Nachdem Sie begonnen hatten, in einem Sprach-Kommunikationstraining auf Englisch den Fokus auf das Sprechen auf Englisch zu legen und mit Spaß immer wieder ihre Erfolge erlebten, bauten sie nach einiger Zeit diese Vorurteile ab.

Das kann ich nicht!

Viele Stärken hatten wir bereits als Kleinkinder. Dazu gehört auch die Fähigkeit, schnell eine Sprache, wie zum Beispiel Englisch, zu lernen. Es hätte durchaus auch unsere Muttersprache werden können, wären wir in einem anderen Land geboren worden. Durch Schule und Erziehung werden manche Stärken unterdrückt, “weggelernt” oder verlieren sich durch Demotivation. Lernen, lernen, Wissen aneignen, steht im Vordergrund. Angst, Fehler zu machen, dadurch eine schlechte Note zu kassieren, nährt immer und immer wieder den Glaubenssatz: Das fällt mir schwer, das kann ich nicht. Englisch lerne ich nie. Teilweise unbegabte “Pädagogen” sagen das den Schülern auch noch in aller Überheblichkeit, so dass diese sich für den Rest des Lebens an kein Englischtraining mehr heran wagen.

Ziel ist es grundsätzlich, schon bei der Bewerbung aber erst recht im Vorstellungsgespräch eine Bedarfs-Lücke zu ermitteln. Eine Nische zu finden, die bisher nur wenige oder keine Wettbewerber entdeckt und besetzt haben, beziehungsweise. gar nicht genau so besetzen können, weil ihr persönliches Stärken- und Qualifikationsprofil naturgemäß individuell und somit völlig anders ist. Das hört sich jetzt sehr theoretisch an, gemeint ist aber einfach, dass wir dem Personalleiter während des Vorstellungsgespräches zeigen, was mich als Bewerber von einem anderen Bewerber menschlich unterscheidet. Typischerweise nennen die meisten Bewerber überwiegend nur ihre berufliche Qualifikation, ihr Wissen und ihre Erfahrung und vernachlässigen, ihre persönliche Stärken in den Vordergrund zu schieben.

Bedenken Sie immer: Ihre Qualifikation oder Ihr Wissen können Sie leicht mit Ihren Diplomen und Zeugnissen nachweisen. Darüber ist der Personalleiter bereits gut informiert, wenn er Ihre Bewerbung und Zeugnisse gelesen hat. Er weiß in dieser Hinsicht, was ihn erwartet, sonst hätte er Sie gar nicht erst eingeladen. Was er aber nicht weiß: Was für ein Typ sind Sie? Wie sind Sie menschlich? Können er und die anderen Kollegen gut mit Ihnen zusammenarbeiten, gut mit Ihnen harmonieren. Wird die Zusammenarbeit  mit Ihnen gut oder eher hakelig verlaufen?

Sie müssen also nicht während des Vorstellungsgespräches Altbekanntes über Ihre Qualifikation wiederholen wenn Sie nicht danach gefragt werden, sondern jetzt unbedingt auf Relevanz achten. Was ist wichtig für den Personalleiter?  Reduzieren und prüfen Sie Ihre Aussagen immer auf das Wesentliche: Welchen Nutzen, welche Problem-Lösungen bringe ich dem neuen Unternehmen.

Um die Dramatik etwas herauszunehmen: Problemlösungen können banal sein. Abhängig von Branche und Aufgabengebiet. Die fachgemäße Reinigung einer edlen Oberfläche ist eine Problemlösung, ebenso wie das sichere und gute Einpacken dreier Tortenstücke bis hin zu hochkomplexen technologischen, medizinischen oder architektonischen Lösungen.

Spreche ich tatsächlich besser Englisch als meine Mitbewerber? Alle haben übertrieben und einen B1 oder C1-Level genannt. Obwohl ihr Schulenglisch beim Englisch sprechen nur dem Anfängerlevel mit Vorkenntnissen entspricht. Das ist entweder beinhart gelogen oder realitätsfremd. Beides persönliche Eigenschaften, die bei den Soft Skills eher als Schwäche denn als Stärke einzustufen sind.

Es ist bekannt, klar, nachvollziehbar, trotzdem verlieren viele  Bewerber es immer wieder aus dem Blickfeld: Der Personalleiter möchte nicht bis ins letzte Detail wissen, was Sie alles in den letzten 20 Jahren beruflich machten, sondern konkret, ob Sie fachlich und sprachlich, zum Beispiel auf Englisch die Aufgabe in seinem Unternehmen erfüllen können. Ob Sie die Differenz an Fachwissen und Qualifikation vom alten zum neuen Job ausgleichen  können, ob Sie menschlich Führungsaufgaben entsprechend der Leitlinien im neuen Unternehmen übernehmen können, wie Ihre persönlichen Stärken und Schwächen zum Unternehmen aber auch zum Anforderungsprofil der zu besetzenden Position passen.

Nur wenn Sie Ihre Stärken wirklich neu "gemixt" haben (also nicht alte Vorurteile und Klischees übernommen haben, die Sie so schon immer kannten und nannten), sind Sie für einen erfolgversprechenden Neuanfang bereit. Nur dann verlassen Sie alte Denk- und Verhaltensmuster, die Sie immer wieder in die gleiche Spur zurückbringen. Ist die alte "Spur" erfolgreich, ist nichts dagegen auszusetzen. Bietet sie jedoch kaum Zukunftsperspektiven, erhöht sie den Wettbewerbsdruck und entzieht Ihnen zunehmend die Existenzgrundlage. Eine Neuorientierung mit allen angenehmen und unangenehmen Folgen ist dann Gebot.

Wenn Sie Ihr Ziel genau kennen, erreichen Sie es auch.

Ohne Ziel treibt der Mensch steuerlos, kommt überall an aber nie dort, wo er wirklich hin will. Wenn Sie Ihre berufliche und private Zukunft auf ein sichereres Fundament stellen möchten, werden Sie sicher Ihre persönliche Erfolgsstrategie weiterentwickeln wollen.

Jede Änderung der Lebens-/Arbeitsumstände entzieht Bequemlichkeit,

bringt Ihnen aber dafür neue Impulse, Mut zur Zukunft, Energie, Erfolg und Selbstsicherheit. Deshalb nutzen die meisten Menschen erst dann ein Englischtraining oder einen Englischkurs, wenn es kaum noch zu vermeiden ist. Leser dieser Zeilen sind davon natürlich ausgenommen.

Realisiert man eine Strategie, die auf Nutzen und Problemlösung anderer Menschen und Unternehmen aufbaut, wandelt sich die eigene Rolle in die eines gesuchten Spezialisten. Sie müssen sich nicht mehr an anderen messen, andere auszustechen versuchen. Warum?  Weil Ihr Nutzenprofil unverwechselbar und einzigartig wird, keine Utopie, sondern tausendfach bewiesen und realisiert.

"Warum machen das dann nicht alle Menschen?", ist eine häufige Frage. Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe. Ein Grund ist der, dass der Mensch grundsätzlich und evolutionsbedingt bequem ist. Erst wenn sich der Druck, der Leidensdruck in das individuell unterschiedlich empfundene Unerträgliche steigert, ist er zu Veränderungen bereit. Bereit, die persönliche Komfortzone zu verlassen. Gewohnheit ist eben zu schön, um sie aufzugeben.

Auch deshalb schieben die meisten Menschen, für Ihren Beruf und ihre wirtschaftliche Zukunft so wichtige Englischkurse immer wieder auf. Und das, obwohl sie genau wissen, dass sie ohne gute Englischkenntnisse - und damit ist nicht Schulenglisch gemeint -, sondern gut und sicher Englisch sprechen zu können, im Beruf künftig nicht mehr auskommen. Kaum jemand ist überrascht, wenn ein Vorstellungsgespräch auf Englisch stattfindet. Aber die Bequemlichkeit verleitet dennoch immer wieder das Vorhaben aufzuschieben, Englischkurse zu nutzen, um die Sprechpraxis auf Englisch aufzubauen und, noch wichtiger, sie mittels Englisch-Aktiv-Training langfristig zu erhalten.

Die meisten Menschen entwickeln Lösungen, Konzepte, Produkte von denen sie GLAUBEN, dass die Zielgruppen (Kunden oder Arbeitgeber) diese genau in dieser Form bräuchten. Viele Lösungen, Konzepte und Produkte verschwinden nach kurzer Zeit vom Markt oder haben gar nicht erst Zugang dazu, weil sie keinen wirklichen Nutzen, keine Problemlösung bieten.

Scheinbar haben die meisten Menschen ein fast unüberwindliches Problem, andere Menschen schlicht und einfach zu fragen, welche Probleme sie haben. Statt dessen werden elektronische Konzepte entwickelt, raffinierte Fragebogenaktionen ausgearbeitet (die nur wenige beantworten wollen). Meist geht man den umständlichen Weg: Was willst du nicht, statt was willst du?

Sie kennen die Fragen: Welche unserer Produkte benutzen Sie wie oft, wann und warum? Viele, viele Fragen statt einer einzigen: Welches Problem haben Sie?

Genau das ist Ihre nächste Aufgabe: In welchem Berufs- oder Geschäftsfeld könnten Sie Ihre neuen und alten Stärken, eventuell auch Ihre Qualifikation (nicht zwingend nötig) zur Lösung von Problemen (auch Aufgaben, Arbeiten) einbringen? Diese Vorstellung kann anfangs noch recht diffus sein. Dies ändert sich in der Folge durch die Betrachtung konkreter Zielgruppen-Probleme und der Zielgruppen selbst.

Das neue Bild Ihres neuen Jobs wird ab jetzt immer klarer.

Seien Sie kreativ. In der Planungsphase haben viele Menschen das Problem, dass sie konkrete Berufsbezeichnungen nennen wollen. Bitte denken Sie daran, dass Sie eine neue Lösung anstreben, evtl. sogar ein neues Berufsbild entwickeln möchten, das in unserem Denkraster unter Umständen. noch gar nicht existiert.

Soft Skills haben nichts mit Lernen und Qualifikation zu tun.

Es sind unsere Eigenschaften. Eigenschaften, über die sich die meisten Menschen keine Gedanken machen. Den wenigsten Bewerbern ist die enorme Bedeutung für das Unternehmen klar. Da sie für das Vorstellungsgespräch auf Englisch sehr, sehr wichtig sind, wie mir alle Personalleiter bestätigten, trainieren wir diese im Hintergrund immer mit.

Wir machen bewusst, was Empathie bedeutet, wenn es um Reaktionen in der Gruppe geht, Wir fragen, was jemand unter Leistungsbereitschaft versteht oder fragen, wie sich jemand einschätzt. Ist das Selbstreflexion? Wir klopfen die wichtigsten Soft Skills ab. Nicht in gezielten Übungen, sondern spielerisch während des Englischkurses und der Vorstellungsgespräch-Simulation auf Englisch.

Berufstätige „leiden“ heute nachweislich mehr denn je daran, dass die persönlich-charakterlichen Eigenschaften immer schwächer ausgeprägt sind. Bildung und Wissen dagegen kann gezielt abgefragt, dokumentiert und bewertet werden. Bewerber empfinden es als DAS Entscheidungskriterium dafür, ob sie für den Job geeignet sind. Soft Skills überlassen Bewerber dann dem Zufall und hoffen, dass ihre Persönlichkeit ok ist.  Funktioniert Teamarbeit holprig, sind natürlich die anderen nicht teamfähig. Selbstreflexion: 0,0.

Wenn die für den jeweiligen Job nötigen positiven Soft Skills schwächer ausgeprägt sind und die negativen stärker, ist dies zuerst für die Personalentscheider, also den Personalleiter und den Abteilungsleiter, dann für die Abteilung und schließlich für das Unternehmern selbst ein immer größer werdendes Problem. Schon 2002 bat mich die Fachhochschule in Aschaffenburg, für Studierende einen Vortrag zu halten über die Wichtigkeit von Soft Skills.

ANA, die eine Verbindung zu ehemaligen Studenten hält und ihren beruflichen Werdegang begleitet, bemerkte schon damals, dass entsprechend unseres gemeinsam gewählten Vortragstitels „Abschluss 1.0, und kein Job“, Hochschulabsolventen super Abschlüsse erzielen, ihnen dann aber ihre fehlenden oder zu schwach ausgeprägten Soft Skills bei Vorstellungsgesprächen oder bei einem Praktikum zum Verhängnis wurden. Die Situation hat sich leider nicht gebessert, sondern eher weiter verschlechtert.

Wir können während unseres Englischkurses für das Vorstellungsgespräch in drei Tagen keine Soft Skills aufbauen. Aber wir können ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie wichtig diese sind und dass sich jeder seiner Stärken und Schwächen bewusst wird. Diese gilt es geschickt in das Vorstellungsgespräch einzubringen. Die Personalleiter fragen gezielt danach, entlocken mit ausgeklügelter Fragetechnik Reaktionen, die die Ausprägung der Soft Skills gut darstellen.

Oftmals entscheiden bei gleicher Qualifikation zweier Bewerber die besseren Soft Skills - oder einfach die, die überzeugender dargestellt werden. Dies auf Englisch zu trainieren, gehört zu einer der beiden wesentlichen Aufgaben des Englischkurses “Gut und sicher Englisch sprechen im Vorstellungsgespräch”..

Berufliche Qualifikation und Wissen allein sind im komplexen Arbeitsleben weniger wert,

wenn den Soft Skills, manchmal auch „Heartskills“ von Bewerberseite zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wie man mit anderen Menschen umgeht, ob und wie man ihre Stimmungen erkennt, wie das eigene Wahrnehmungsverhalten ist, wird oft in der Bedeutung unterschätzt. Die meisten Menschen schätzen sich selbst als netten Typ ein, das soll genügen, finden sie. Da Personalverantwortliche immer öfter immer mehr Soft Skills bei Bewerbern vermissen oder als zu schwach ausgeprägt sehen, achten Sie intensiver darauf.

Eigenschaften, Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die davor bei Eltern und Großeltern als gut und selbstverständlich galten, wurden durch die Erziehung vermittelt, als natürliche Verhaltensweise abgeschaut, akzeptiert und schließlich imitiert. Typische Soft Skills, wie zum Beispiel Höflichkeit, Benehmen oder Empathie gehen immer mehr verloren, sind aber im Business wichtig, da wir erkennen müssen, wie Kunden, Partner, Kollegen, Vorgesetzte „ticken“. Niemand möchte Anpassung bis zur Selbstaufgabe, wir sollten unseren Eigenschaften-Mix, unsere Persönlichkeit, unseren Charakter bewahren.

Aber: Wir müssen im Unternehmen trotzdem und unbedingt kompatibel sein. Es ist mittlerweile ein Problem, dass mir persönliche bekannte Personalleiter, Bewerber mit Top-Zeugnissen und -Abschlüssen nicht einstellen können, weil sie sich denjenigen nicht im Team, im Meeting, beim Kunden, in der Fachabteilung, der Messe oder dem Kongress vorstellen können. Einfach deshalb, weil dem Bewerber die notwendigen Fähigkeiten und Charaktereigenschaften fehlen.

Sind bei einem Bewerber schon während des Vorstellungsgespräches die nötigen Soft Skills sehr wenig ausgeprägt oder fehlen manche völlig, fragt man sich, wie Zusammenarbeit später, während einer eventuellen Festanstellung, funktionieren soll. Während des Englischkurses, „Sicher und gut Englisch sprechen im Vorstellungsgespräch“ achten Trainer und Teilnehmer auf Soft Skills und versuchen während der 3 Tage für die jeweils weniger ausgeprägten Soft Skills zumindest ein Verständnis oder ein Gespür zu entwickeln.

Wer seine Soft Skills systematisch erkennt, entwickelt und wirkungsvoll beschreibt, ist für seinen künftigen Arbeitgeber wertvoller als ein Mitbewerber mit vergleichbarer Qualifikation.  Typisch dafür ist der Teamplayer, der bisher „unkollegiale“ Mitarbeiter zu erfolgreicher Zusammenarbeit führt, was allein mit beruflicher Qualifikation nicht gelingen kann.

Soft Skills sind für die jeweilige Stellenbeschreibung, den jeweiligen Job, unterschiedlich wichtig.

Sicher braucht ein Buchhalter weniger Kampfgeist als ein Vertriebsleiter, ein Sachbearbeiter weniger Organisationstalent oder Kreativität als ein Projekt– oder Eventmanager (Ausnahmen bestätigen die Regel). Genau deshalb ist es wichtig, die eigenen und die geforderten Stärken abzugleichen.

Oft verfügen wir über Stärken, die wir an uns bisher gar nicht wahrnahmen. Sind diese für das Vorstellungsgespräch wichtig, werden wir dies ermitteln und Belege dafür suchen. Gerade bei dem für alle Kollegen offensichtlichen Punkt Umgangsstil und Höflichkeit gehen die Einschätzungen weit auseinander. Nach dem Motto: „Wenn das soeben freundlich gewesen sein soll, möchte ich nicht dein Feind sein.“ Viele Bewerber bestätigen sich selbst und Anderen gegenüber Fähigkeiten zu haben, von denen sie meilenweit entfernt sind.

Soft Skills sind nicht leicht nachweisbar. Aber es gibt meist genug, zumindest glaubhafte, Erklärungen dafür, wenn man sucht und die Arbeitsbeispiele während des Englischkurses und der Vorstellungsgespräch-Simulation überzeugend aufbereitet.

Da Soft Skills für die Tätigkeit im Unternehmen so wichtig sind, lohnt es sich, sie so in die Bewerbungs-Taktik einzubauen, dass die Stärken anhand von genannten Arbeitsbeispielen überzeugend und faktisch untermauert dargestellt werden. So gelingt der entscheidende Vorsprung vor den Mitbewerbern. Gleiche Qualifikation, bessere Stärken, mehr Nutzen für den Arbeitgeber. Ein wesentlicher Trainingspunkt unserer Kurse “Gut und sicher Englisch sprechen im Vorstellungsgespräch”.

Aufgabe auf Englisch, (aufgeteilt auf den 2. und 3. Trainingstag)

  • Während des Trainings nennt jeder Bewerber Beispiele zu jedem Soft Skill
  • Welche Bedeutung hat es im Unternehmen für die Zusammenarbeit.
  • Wählen Sie bitte 3-4 Soft-Skills aus, die Ihren Stärken am Besten entsprechen.
  • Beschreiben Sie auf Englisch anhand von Arbeits-Beispielen Ihre persönlichen Stärken/Soft Skills.
     

Ihre Stärken und Wünsche erkennen und entwickeln ...

ohne die Schwächen zu vergessen. Personalleiter bitten Sie, auch Ihre Schwächen zu nennen. Nennen Sie 1-2 Schwächen, die naturgemäß nicht mit den vom Unternehmen gesuchten Stärken identisch sein dürfen. Sehr wichtig dabei, diese Schwächen so zu entkräften, dass für den Personalleiter überzeugend klar wird, dass das Unternehmen durch Ihre Schwächen keine Nachteile entstehen, beziehungsweise, dass Sie Ihre Schwächen „im Griff“ haben oder sie bestenfalls auf dem Weg sind, diese Schwäche gerade zu minimieren oder zu beseitigen.

Eigenes Wissen und Qualifikation nicht überschätzen. Das bringen oft auch andere mit. Der entscheidende Punkt sind oft unterentwickelte Soft Skills oder die mangelnde Fähigkeit, eigene Stärken klar und überzeugend darzustellen. Dies auch in englischer Sprache. Seien Sie realistisch, überzeugend, wirkungsvoll. Authentisch bleiben, ohne Übertreibungen und Arroganz.

Die folgenden Punkte kennen Sie sicher alle. Das neue: Wir trainieren es in unserem Englischkurs aktiv so, dass Sie es auch spontan richtig machen. Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Es sind keine eigenständigen Lerninhalte, sondern natürliche Bestandteile während des Trainings.

Qualifikation vorausgesetzt: Ihr Charme ist Entscheidungs-Booster

  • Spielen Sie mit Sprache, Gestik und Blicken.
  • Bringen Sie den Gesprächspartner auch zum Sprechen (wer fragt, der führt).
  • Hören Sie aufmerksam zu. Machen Sie sich Notizen.
  • Immer Blickkontakt suchen und halten - auch zu scheinbar unwichtigen anderen Personen im Raum.
  • Sprechen Sie Gesprächspartner immer mit Namen an, notieren Sie sich die Namen der Beteiligten oder legen Sie die Visitenkarten nebeneinander vor sich auf den Tisch. Nichts hört der Mensch lieber als den eigenen Namen, auch Personal-Manager.
  • Ihre Stimme soll deutlich sein, aber auch nicht zu laut sprechen.
  • Lächeln Sie auch am Telefon. Der andere, der Personalleiter hört dies am Klang.
  • Achten Sie dabei auch auf einen freundlichen, positiven Grundton. Da dies selbst, subjektiv, nicht einfach einschätzen ist, werden wir uns gegenseitig helfen.
  • Versuchen Sie, sich persönliche Details zu merken und diese später positiv aufzugreifen.
  • Sehen Sie das Gute und Positive in und an den Gesprächspartnern. Finden Sie etwas für sich Überzeugendes, loben Sie den anderen dafür. Da Sie es wirklich so meinen, klingt und ist es echt und wirkt nicht anbiedernd.

E-Mail oder Telefon 0 67 21- 99 57 09

Autor: Harald Schneider (copyright Harald Schneider, vorstellungsgespraech-in-englisch.de)