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Einladung zum Vorstellungsgespräch nach der Bewerbung

Die Einladung zum Vorstellungsgespräch ist ein erster Teilerfolg.

Zeigt er doch, dass Ihre Qualifikation und Ihre berufliche Erfahrung aufgrund Ihres Bewerbungsschreibens, der beigefügten Zeugnisse, der Unterlagen und des Lebenslaufes den Erwartungen entsprechen. Der schriftliche Job ist nun abgehakt, jetzt kommt der mündliche.

Personalleiter sind immer wieder erstaunt, wie viele Bewerberinnen und Bewerber die Inhalte Ihrer Bewerbungsunterlagen nicht vollständig kennen. Damit die in der Unterlagen geschriebenen Details auch mit den im Vorstellungsgespräch erfragten übereinstimmen, sollten alle Daten und Infos aus den Unterlagen bei Ihnen abrufbereit sein.

Wichtig ist dies speziell bei den Informationen, die nicht durch Arbeitszeugnisse belegt sind. Haben Sie selbst in Ihrem Bewerbungsschreiben Fakten genannt, sollten Sie diese auch spontan kennen, wenn Personalchef oder Abteilungsleiter danach fragen. Zur Absicherung Ihrer Angaben wird gerne danach gefragt.

Wie glaubwürdig wirkt es wohl, wenn Sie eine Ihrer Fähigkeiten in der Bewerbung nennen und Sie sich später während des Vorstellungsgespräches nicht spontan daran erinnern können?

Klären Sie vor dem Vorstellungsgespräch unbedingt ab, ob das Vorstellungsgespräch auch teilweise auf Englisch durchgeführt wird. Stehen nötige englische Sprachkenntnisse bereits in der Stellenbeschreibung, wie zum Beispiel  “Englisch in Wort und Schrift”, ist dies ernst zu nehmen. Eine weitere Anfrage ist dann unnötig und bringt vorab nur unnötige Minuspunkte. 

Mitarbeiter/innen der HR/Personalabteilungen wundern sich immer wieder, wie oft Bewerber/innen überrascht, entsetzt oder gar unwillig sind, dass sie während des Vorstellungsgespräches auch Englisch sprechen sollen. Steht dies doch in der Stellenanzeige online oder offline ist dies kein Gag, sondern Voraussetzung. Wundern sollte man sicher heute eher über das Gegenteil, wenn ein Unternehmen keine Englischkenntnisse erwartet.

Sind Sie englischsprachlich untrainiert, empfiehlt sich unbedingt ein Englisch-Kommunikations-Training oder eine Vorstellungsgespräch-Simulation, damit Sie sich gezielt auf das Sprechen in Englisch und auf die typischen Inhalte und Fragen vorbereiten.

Haben Sie nur Englisch-Schulkenntnisse, also theoretische Kenntnisse, wie lesen oder schreiben der bisherigen Geschäftskorrespondenz, fehlt Ihnen Sprechpraxis. Das Vorstellungsgespräch auf Englisch verläuft dann erwartungsgemäß hakelig, stockend - kurz - wenig überzeugend. Auch die wichtigen Fragen umgekehrt, also von Ihnen an den Personalleiter sind dann kaum so möglich, dass sich ein guter Eindruck ergibt.

Wie soll sich der Personalleiter reale Arbeitssituationen mit Ihnen im Unternehmen vorstellen, bei denen Sie mit Kollegen, Kunden, Partnern oder Vorgesetzten Englisch improvisieren, statt zu kommunizieren? Ihre Kompetenz vermitteln Sie auch über die Sprache. Funktioniert dies nicht zufriedenstellend, riskieren Entscheider nicht nur, einen ungeeigneten Mitarbeiter im Unternehmen zu haben, sondern auch noch ihren eigenen guten Ruf im Unternehmen.

Wer schlecht Englisch spricht, kann nicht eingestellt werden, auch wenn Sie noch so sympatisch sind und viele andere wertvolle Fähigkeiten, Eigenschaften und Qualifikationen haben.

Haben Sie Abitur, jedoch nur mit Leistungskurs Englisch, sind Sie sprachlich fit. Ebenso, wenn Sie bereits regelmäßig Englisch für Ihre Tätigkeit bei Ihrem bisherigen Arbeitgeber sprachen. Aber auch hier fehlen im allgemeinen die typischen Redewendungen und das Vokabular für die Themen während eines Vorstellungsgespräches. Beides lässt sich, inklusive der Trainingsinhalte optimal in einer Vorstellungsgespräch-Simulation trainieren.

Warum ist Englisch sprechen zu können heute Schlüsselkompetenz?

 Lange ist es her, als nur Manager gefordert waren, Englisch zu sprechen. Kaufmännische und technische Mitarbeiter/innen in Unternehmen mit englischsprachlichen Kunden und Partnern behalfen sich danach sprachlich viele Jahre mit Schulenglisch

Verstärkter internationaler Handel, die EU und Firmenübernahmen durch ausländische Investoren leiteten die nächste Stufe ein. Der Druck auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Englisch auch sprechen zu können nahm zu. Englisch sprechende Geschäftsleitungen machten es zur Pflicht, dass auch in Deutschland intern auf Englisch kommuniziert wird. Viele Mitarbeiter stehen direkt mit der ausländischen Muttergesellschaft in Kontakt, telefonieren, schreiben, lesen oder sprechen regelmäßig Englisch.

Mittlerweile entsteht noch mehr Druck durch spezialisierte Mitarbeiter, die im eigenen Unternehmen arbeiten und als Muttersprache oder Fremdsprache auf Englisch kommunizieren. Immer mehr Unternehmensbereiche werden durch Outsourcing ausgelagert. In andere Länder. Die Buchhaltung in die Ukraine, der Service nach Rumänien, IT und EDV nach Indien, Rechnungswesen / Buchhaltung in die Türkei. Geschäftskontakte rund um den Globus. Nach einer Umfrage in Unternehmen, planen 64% Outsourcing-Projekte im Jahr 2016 und danach.

Die Auslagerung geschieht oft von einer Woche zur nächsten: Am Freitag noch in deutscher Sprache von der Kollegin erfahren, dass die Abteilung aufgelöst wird, am Montag bereits mit den neuen Kollegen in der Ukraine auf Englisch kommuniziert.

Der folgende Beitrag einer unserer Kunden zeigt die Veränderungen anschaulich und verdeutlicht, wie wichtig es als Berufstätige/r ist, den sprachlichen Anschluss nicht zu verpassen. Auch wenn Sie selbst Ihren Arbeitsplatz nicht wechseln, sind täglich Unternehmens-Veränderungen möglich. Und ehrlich: Wie oft haben Sie gehört, dass Mitarbeiter/innen schon Monate vor der Änderung informiert wurden?

Englisch sprechen zu können ist mittlerweile zur Schlüsselkompetenz geworden. Es wird erwartet, Englisch sprechen zu können. So normal, wie man einen Führerschein besitzt. Es ist kein Sahnehäubchen mehr, das man als Bewerber aufsetzt. Es wird vom Unternehmen, bei dem man sich bewirbt, erwartet. Schulenglisch reicht nicht aus, da es überwiegend theoretische Fähigkeiten (lesen, schreiben, etwas verstehen) umfasst. Aufgrund der höheren Ansprüche und der Regelmäßigkeit in der Englisch sprechen nötig wird, werden Vorstellungsgespräche oder Bewerbungs-Interviews immer häufiger auf Deutsch und Englisch durchgeführt.

Positiv: Wer Englisch sprechen kann, ist beruflich für die Zukunft vorbereitet. Es gibt englischsprachlich im Berufsleben kein Zurück. Bewerber und Berufstätige, die sich vorbereiten, die aktiv werden oder es bereits sind und die trainieren, Englisch zu sprechen, profitieren doppelt: Sie sichern nicht nur ihre berufliche Zukunft, sondern erhöhen ihre Lebensqualität erheblich. Denn sie sind unabhängiger von Entwicklungen und Kollegen und arbeiten angst- und stressfreier als Berufstätige mit wenig Sprachkompetenz. Standards wie Telefongespräche, Videokonferenzen und Meetings auf Englisch sind für sprachlich Trainierte naturgemäß leichter, stressfreier und erfolgreicher möglich.

Alles ist international geworden.

Schreinereien bauen und liefern Ladeneinrichtungen in die Emirate, Architekten planen Innenausstattungen für israelische Kunden,  Metzger vereinbaren und liefern das Catering für das US-Management eines Unternehmens um die Ecke. Der Geschäftsalltag ist im sprachlichen Wandel, schneller denn je zuvor.

Die 3-Tage-Intensiv-Englischkurse für Ihr Vorstellungsgespräch starten bei Vorstellungsgespräch-in-Englisch in Wiesbaden sogar wöchentlich. Jede Woche finden zwei Trainings statt. Wahlweise für Sie von Montag bis Mittwoch oder von Donnerstag bis Samstag.

Schwerpunkt der Englischkurse bei allen OK-Englisch-Schulen ist das spontane Englisch sprechen. Mit Spaß und in Anlehnung an die Suggestopädie (auch unter dem Schlagwort Superlearning bekannt) trainieren und sprechen Sie Englisch von der ersten bis zur letzten Minute eines Trainings. Sprechen und trainieren statt Pauken. So sind selbst die sechsstündigen Englischkurse nach Aussagen unserer Teilnehmer/innen kurzweilig und nicht so anstregend wie vorher oft befürchtet (siehe Teilnehmer-Meinungen).

Meist unterschätzen Bewerberinnen und Bewerber,

dass auch in anders strukturierten Unternehmen vorausgesetzt wird, Englisch zu sprechen. Auch dann, wenn das Unternehmen klein ist, wenn es ein deutsches Unternehmen ist oder wenn offensichtlich keine internationale Geschäftstätigkeit erwartet wird. Outsourcing ist einer der Punkte, warum Sie als Mitarbeiter eines deutschen Unternehmens mit deutschen Kunden trotzdem Englisch sprechen müssen.

Nämlich dann, wenn die Bestellannahme ins osteuropäische Ausland verlegt wurde. Die Call-Center-Agents dort sprechen zwar beispielsweise soviel Deutsch wie nötig, deren Vorgesetzte, neben ihrer Muttersprache, aber meist nur Englisch.

Auch andere Abteilungen bleiben vor Outsourcing nicht verschont, Lager, Produktion, EDV. Buchhaltung sind heute in der Türkei, in Osteuropa, in Indien oder in den USA.

Selbst wenn all das Genannte in Ihrem neuen Unternehmen noch wie in der “guten alten Zeit” in Deutsch abgewickelt wird, haben deutsche Mitarbeiter immer  mehr Kollegen aus anderen englischsprachigen Ländern. Diese Kollegen, die Ihnen gegenüber sitzen, sprechen nur Englisch. Sind diese nur für 2-3 Jahre in Deutschland, lernen diese auch nicht Deutsch, da sie schon heute wissen, dass sie “demnächst” in den USA, in Asien oder woanders arbeiten. Junge, gut ausgebildete, ledige Fachkräfte arbeiten überall. Schließlich sprechen sie Englisch.

Geschäftsalltag im (sprachlichen) Wandel

Autorin: Sabine Hammel, Project Manager, Teamleitung Implementierung, Staples Deutschland GmbH & Co. KG

Seit nunmehr sechs Jahren bin ich in einem international operierenden Unternehmen für den Handel mit Bürobedarf und -zubehör im Bereich Projektmanagement tätig. Zu meinen Aufgaben gehört unter anderem die Anbindung / Implementierung neuer Kunden, mit dem Ziel, dass diese möglichst schnell und bequem ihre gewünschten Produkte online und vollelektronisch bestellen können.

Zu Beginn meiner Tätigkeit war ich viel im Außendienst unterwegs und bin quasi quer durch die Republik gereist, um sämtliche Details am besten persönlich mit den beteiligten verantwortlichen Personen aus den Fachbereichen abzustimmen. Zu meinen Ansprechpartnern auf Kundenseite gehörten meist strategische Einkäufer sowie Manager aus den Bereichen IT und Finanz- und Rechnungswesen.

Heute, sechs Jahre später, sieht mein Arbeitsalltag gänzlich anders aus.

Ich reise nur noch selten und verbringe meine Arbeitszeit mehr denn je im Innendienst, am Schreibtisch, mit Laptop und Telefon, und ich erledige meine Aufgaben immer mehr auf Englischer Sprache.

Auch meine Ansprechpartner sind nun andere. Längst haben internationale Dienstleister die Aufgaben der Einkäufer und Manager von einst übernommen.

Unternehmen, die sich auf alle erdenklichen Themenbereiche einer Kunden- oder Prozessimplementierung spezialisiert haben, und die, zahlreich an den Märkten der globalen Welt vertreten, vom Erstgespräch oder „Kick-Off“ hinsichtlich der Gestaltung des Implementierungsprozesses bis hin zum Start mit der ersten Bestellung oder dem „Go Live“ meine direkten Ansprechpartner von damals ersetzen:

Vom Beratungsunternehmen („Consultant“), dem „Implementierungsdienstleister“, über den „B2B“(Business to Business) – Anbieter sowie den„Invoice-/Accounting-Provider“, der den elektronischen Austausch von Rechnungsdaten zwischen dem Lieferanten und dem Kundenübernimmt, bis hin zu den Mitarbeitern der verschiedenen „Shared Service Centres“– kurz „SSC“ - , im Bereich Buchhaltung oder „AR“ (Accounts Receivable).

All diese Firmen haben in der Regel ihren Hauptsitz nicht in Deutschland,

sondern vorzugsweise in den Ländern Osteuropas oder Südostasiens, und werden gerade deshalb sehr gerne von großen und komplexen,global agierenden Unternehmen beauftragt - zu offensichtlich günstigeren Preisen. Einige dieser Dienstleistungsunternehmen bieten auch einen deutschsprachigen Telefon- oder E-Mailservice an, aber eben nicht alle. Ansonsten verständigt man sich auf Englisch.

Auch der Konzern, für den ich selbst arbeite, ist mit der Zeit immer internationaler geworden.

Einige Fachbereiche sind mittlerweile zu einem großen Teil mit Kollegen aus den verschiedensten Länderstandorten besetzt. Für Kunden, die nicht nur in einem Land, sondern auch auf internationaler Ebene – also in mehreren Ländern, in denen unser Unternehmen ebenfalls vertreten ist - angebunden werden sollen, stimmen sich Kollegen aus den einzelnen Länderstandorten miteinander ab.

Selbsterklärend, dass ein Großteil der Telefonkonferenzen somit auf Englischer Sprache stattfindet.

Um all diese kommunikativen Herausforderungen des Geschäftsalltages zu meistern,

ermöglicht mein Arbeitgeber sowohl mir als auch meinen Mitarbeitern, die tagtäglich die gleichen oder zumindest ähnlichen Herausforderungen zu meistern haben, bereits seit einigen Jahren die Teilnahme an einem Business-English-Course.

Ohne die Kenntnisse, die ich dadurch schon erworben habe und die ich dort kontinuierlich auffrischen und vertiefen darf, würde ich mich in der neuen internationalen Geschäftswelt wohl nicht mehr sonderlich gut zurechtfinden. E-Mails und interne Arbeitsanweisungen könnte ich nicht verstehen.

Der verbale Austausch sowohl mit meinen Kunden als auch mit den verschiedenen Dienstleistungsunternehmen und nicht zuletzt mit meinen europäischen und transatlantischen Kollegen würde zu einem Großteil schlichtweg zum Erliegen kommen. Gleiches berichten auch meine Mitarbeiter.

Die Welt ist kleiner geworden.

Nicht nur im privaten Rahmen und in den sozialen Netzwerken. Auch und gerade, was die Geschäftswelt betrifft. Sprache ist und bleibt nun mal das essenziellste, bewährteste und erfolgversprechendste Kommunikationsmittel, das uns Menschen zur Verfügung steht.

Ein Beitrag von Sabine Hammel, Project Manager, Teamleitung Implementierung, Staples Deutschland GmbH & Co. KG.

.E-Mail oder Telefon 0 67 21- 99 57 09