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Haben Sie eine Bewerbungs-Strategie für Ihr Vorstellungsgespräch?

So finden Sie den Job, der Ihren Stärken und Fähigkeiten am besten entspricht.

Seit 2003 bieten wir unseren Kunden Englisch-Training für den Beruf und für das Vorstellungsgespräch auf Englisch. Ziel ist und war es seit 1984, dass unsere Kunden fähig sind, über ihr theoretisches Schulenglisch hinaus, Englisch SPRECHEN zu können. Gut, sicher und entspannt.

Mit unserem neuen Angebot „Gut und sicher Englisch sprechen im Vorstellungsgespräch“ gehen wir weit darüber hinaus. Wir spezialisieren uns auf die Probleme, die Menschen haben, wenn sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, das noch dazu teilweise in Englisch stattfindet. Wir bieten ihnen die Lösung, dass sie gesamtheitlich gut trainiert und entspannt zu ihrem Vorstellungsgespräch gehen.

Bewerber sind dabei in einer prüfungsähnlichen Situation. Theoretisch wissen sie zwar viel, aber praktisch „können“ sie sprachlich und inhaltlich nicht immer nicht das, was ihnen bevorsteht - und was von ihnen erwartet wird. Jeder von ihnen hatte bereits im Leben ein oder mehrere Vorstellungsgespräche. Aber die Methoden ändern sich ebenso wie die Verhaltensweisen der Personalleiter. Vor allem aber ändern sich die Anforderungen.

So ist jedes Vorstellungsgespräch immer wieder eine Herausforderung. Eine Aufgabe mit meist mehreren Unbekannten, Personen und Situationen gleichermaßen.

Was bedeutet “ganzheitlich” für unser Englisch-Training für das Vorstellungsgespräch?

Bewerber/innen haben mehrere Probleme, die gelöst werden sollen:

Sie sprechen meist nicht so gut und sicher Englisch wie es erwartet wird, da sich viele, jahre- und jahrzehntelang auf ihrem theoretischen Schulenglisch ausruhten, was heute aber nicht mehr genügt. Wir trainieren, dass sie nach dem Training spontaner Englisch sprechen.

Wir trainieren typische Fragen und Antworten eines Vorstellungsgespräches. Nicht auswendig, sondern so, dass die Teilnehmer/innen sinnvolle Antworten jederzeit individuell anpassen können. Sie sollen wissen, worauf es bei der Antwort ankommt. Was unterscheidet eine gute relevante Antwort von einer schwammigen, irrelevanten Antwort?

Da ihr Job anderes erwartet, müssen Berufstätige meist nur bei einem Stellenwechsel ihre Stärken und ihre Schwächen benennen. Alle Personalleiter sagen, dass Bewerber damit die meisten Probleme haben. Wir trainieren, Stärken zu ermitteln, sie zum neuen Job passend, möglichst authentisch zu vermitteln. Überzeugend und anhand von Arbeitsbeispielen untermauert (Ist eine Stärke Voraussetzung aber nicht vorhanden, wird sie extern trainiert). Bewerber wollen nicht nur authentisch, sondern überzeugend ehrlich sein. Schwächen nennen wir auch und trainieren, diese sinnvoll und überzeugend zu entkräften - auf Englisch.

Was kann man von wenigen Tagen Englischtraining erwarten?

Das fragen sich manchmal Teilnehmer/innen bevor sie sich bei uns zu einem Intensiv-Englischkurs für das Vorstellungsgespräch anmelden. Man kann nicht tausende Wörter und die gesamte Grammatik lernen. Aber man kann mit Taktik, mit Zielen auf den wirkungsvollsten Punkt, mit Training des Wesentlichen viel erreichen.

Ein Vater rief mich einst an und sagte, seine Tochter sei beim Abitur mit einer „5“ auf Englisch durchgefallen. Was kann man tun? Sicherlich können wir in 12 Stunden nicht die gesamte Grammatik und das Vokabular der letzten 9 Jahre aufarbeiten.

Aber wir setzen auf Strategie. Ich fragte sie, ob sie sich zutraut, dem Prüfungsausschuss Fragen zu stellen, wann immer dies möglich sei. Die Erfolgsregel: „Wer fragt, der führt!“

  • Wer fragt, gewinnt Zeit,
  • Wer fragt, fordert seinen Gesprächspartner.
  • Wer fragt, zeigt Interesse.
  • Wer gut und gezielt fragt, zeigt dass er ein Profi ist.
  • Wer fragt, steuert den Gesprächsinhalt.
  • Wer fragt, kann so von unliebsamen Gesprächspunkten ablenken.
     

Also wenden wir dies konsequent an. Sie sagte ja, und so trainierten wir sehr intensiv Frageformen und alles, was damit zusammen hängt. Nach zwölf Stunden war sie fit und wir warteten auf die Nachprüfung. Sie rief mich nach Bekanntgabe des Ergebnisse an und sagte mir, sie habe mit „3“ bestanden und bedankte sich wie zwei Tage später auch der Vater nochmals. Was vielen anderen Teilnehmern an ihrem  OK-Englischkurs besonders gut gefiel, lesen Sie hier bei Meinungen unserer Teilnehmer.

Mit Strategie, manchen ist das Wort Taktik lieber, werden auch wir unsere Teilnehmer trainieren, damit sie mit geringstmöglichem Aufwand optimalen Nutzen haben, weitab von Schul- oder halbwissenschaftlichem Sprachunterricht.  Das Training wird komplett auf Englisch durchgeführt (Erklärungen können in Deutsch sein), so dass die Trainingsinhalte denen im Vorstellungsgespräch ähnlich sind. Deshalb sprechen wir auch von Vorstellungsgespräch-Simulation.

Wir trainieren auf Englisch typische Fragen und sinnvolle Antworten im Vorstellungsgespräch. Wir trainieren, individuelle Stärken (Soft Skills) überzeugend darzustellen und diese durch tatsächliche Praxisbeispiele zu untermauern. Wir erwähnen auch die Schwächen und trainieren, diese wirkungsvoll zu entkräften.

Ich schreibe immer: „Wir trainieren“. Es fällt Personalleitern und mir immer wieder auf: Die meisten Menschen wissen sehr, sehr viel.  Aber sie wenden es nicht an. Mangels Übung, mangels Willen, mangels Ausdauer, mangels Disziplin trainieren sie es nicht und  - können es nicht.

Sie wissen Vieles. Bezüglich der Sprache, der Ernährung, ihres Fitnesstrainings, ihres Körpergewichts, ihrer Gesundheit und natürlich auch wie ein Vorstellungsgespräch abläuft und was sie wie sagen sollen. Sie wissen alles. Sie wissen auch, was sie für das Vorstellungsgespräch am besten anziehen und wie sie sich verhalten sollten. Alles angelesen oder gehört. Am Tag X ist leider alles vergessen. So wie die Vorsätze im neuen Jahr.

Untrainiert machen sie während des Sprechens gewohnheitsbedingte Fehler.

Der Mensch ist von den vielen ungewohnten Erwartungen an ihn in diesem kurzen Zeitfenster eines Vorstellungsgespräches meist überfordert. Sie tun etwas, können aber nicht reflektieren, ob das so richtig ist, ob es dem Wissen entspricht, sie haben  keine Zeit, sich selbst zu beobachten, weil sie intellektuell aber auch emotional voll gefordert sind. Limbische Instruktionen, uralte genetische Denkmuster dominieren unser Gehirn in Stresssituationen oder gar Angstzuständen.

Selbst Vorstellungsgespräch-Profis, die sich alle 2-3 Jahre vorstellen, sich gelassen und routiniert geben, sagen, dass ein Vorstellungsgespräch immer eine Herausforderung ist. Oftmals stellen sie noch höhere Ansprüche an sich selbst als unter Umständen der Personal- oder Fachbereichsleiter. Dadurch sind sie unter dem Strich nicht viel entspannter als jemand, der sich nur alle 10 Jahre in einem Unternehmen vorstellt.

Routiniert im Job - unsicher im Vorstellungsgespräch.

Die Lösung: Alles was wir wissen, trainieren wir aktiv.

Oftmals sagen Menschen: Okay, ich mache es zuhause falsch aber im Restaurant benehme ich mich. Das stimmt leider nicht: Da falsch angewöhnt, macht man den Fehler auch im Restaurant, sobald man durch etwas abgelenkt wird. Und während eines Vorstellungsgespräches wird man ständig abgelenkt.

Durch die ungewohnte Umgebung, durch die Gesprächsatmosphäre, die unbekannten Gesprächspartner, auf die ich mich einstellen muss, denen ich einigermaßen sympathisch sein will. Ich muss meine Antworten gut wählen, darf mir keine Missverständnisse auf Englisch erlauben. Schon gar nicht bei nicht beweisbaren Stärken, bei denen es allein auf meine überzeugenden Worte ankommt und ich mich nicht auf Dokumente beziehen kann.

Der Personalleiter, der Fachabteilungsleiter und Sie

möchten sich während des Job-Interviews kennen lernen und erfahren, ob Sie zueinander passen. Im englischsprachigen Teil möchte man sicher stellen, dass Sie sich auf Englisch verständigen können. Außer aus Ihrer eigenen Sicht ist es sinnvoll, das Interview auch aus der Sicht Ihrer jeweiligen Gesprächspartner zu betrachten.

So haben bei Ihrem vielleicht künftigen Arbeitgeber, Personalleiter, Fachabteilungsleiter und die Geschäftsleitung teilweise sogar voneinander abweichende Ziele entsprechend ihrer unterschiedlichen Aufgaben. Kennen wir Hintergründe und Sichtweise, können wir sinnvoller und gezielter überzeugen - JEDEN der Anwesenden.

Das Gespräch findet auf Augenhöhe statt, es soll eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten erreicht werden. Der Personalleiter ist nicht Ihr Feind aber auch nicht Ihr Freund. Er versucht sachlich zu sein. Die Gesprächsatmosphäre ist entspannt gut und sachlich. Sachlich geführte Vorstellungsgespräche werden auf der Gefühlsebene auch vom Bewerber beeinflusst. Also von Ihnen. Läuft das Gespräch plötzlich hakelig, ist nicht immer der Bewerber Opfer, sondern oft auch „Täter“. Gut ist es daher grundsätzlich, sich auch in die Lage des Gesprächspartners hineinzuversetzen. Was erwartet er von mir? Was kann ich ihm bieten? Behandle ich ihn mit demselben Respekt wie er mich?

Spätestens am Abend des ersten Trainingstages sollten Sie alles Wichtige über Ihr neues Unternehmen wissen (oder alternativ ein Beispielunternehmen, das dem  künftigen Wunsch-Arbeitgeber nahe kommt), damit wir das Know-how am 2. + 3. Trainingstag als Beispiele aktiv in das Training einbringen können und wir mit möglichst realitätsnahen Fakten arbeiten.

Die Gesprächs-Taktik Ihrer Gesprächspartner, die je nach Funktion unterschiedlich sein kann, versuchen wir während des Vorstellungsgespräches auf Englisch herauszufinden.  Dies  trainieren wir ebenfalls, Frage für Frage während unseres Trainings.

 Warum trainieren und nicht einfach nur lernen?

Viele Bewerber sind vorbereitet aber ungenügend und nicht job-relevant.

Viele Bewerber sind zwar vorbereitet und nervlich etwas angespannt aber sie sind oft ungenügend und FALSCH vorbereitet. Manche sehen das neue Unternehmen als eines von Vielen,  wo sie sich bewerben möchten und recherchieren nicht genug. Sie wissen zu wenig über das Unternehmen, in dem sie sich vorstellen möchten. Meine Vision als Bewerber muss sein: „Ich möchte Mitarbeiter/in GENAU DIESEM Unternehmen werden.“

Die Vorbereitung umfasst immer 3 Punkte Vorbereitung auf das Unternehmen. Ich sollte alle wichtigen Infos dazu vorab recherchieren. Die Daten der Bewerbung und des Lebenslaufes auswendig wissen ohne „Ähh“. Die eigenen Stärken kennen, diese auf Englisch beschreiben und – sehr wichtig – glaubhaft darstellen. Das heißt, die gemachten Behauptungen stets „untermauern“ zu können. Beweiskräftig sind nur Arbeitsbeispiele und keine Privaterlebnisse. Schwächen, am besten 1-2, sollte ich ebenfalls benennen und gleichzeitig sinnvoll entkräften können.

Trainingsinhalte unseres Englischkurses:  “Gut Englisch sprechen im Vorstellungsgespräch”

  • Grammatik und Vokabular auffrischen und ergänzen.
  • Fragen und Antworten auf Englisch im Vorstellungsgespräch, siehe Trainings-Mappe.
  • Qualifikation und Job-Description beschreiben.
  • Gute Fragen vom Personalleiter auf Englisch an Sie - starke Antworten auf Englisch von Ihnen.
  • Erfolgreiche Arbeitsbeispiele beschreiben.
  • Persönliche Stärken erkennen und überzeugend mit realen Fallbeispielen beschreiben, also die Behauptung untermauern
  • Eigene Schwächen erkennen. Ein bis zwei reale Schwächen nennen (die aber natürlich nicht im Gegensatz zu genau den in der Job-Beschreibung geforderten Stärken stehen sollten).
  • Richtiges Argument zur richtigen Zeit.
  • Karriere-Englisch richtig anwenden (Gehalt, Konditionen, glaubhafte Beschreibung/Darstellung auf Englisch).
  • Wer fragt der führt - auf Englisch.

Schwächen hat jeder Mensch

Aber – das ist jetzt die Königsdisziplin – sie müssen entkräftet werden. Zum Beispiel:

“Ich arbeite konkret an dieser „Schwäche X“ und mache zur Zeit …. dagegen.“  oder „Ich bin so ….., habe aber folgende Lösung für mich und diese Situation entwickelt: Ich ziehe mich dann einige  Minuten in mein Büro zurück …..“

Wir alle wissen: Viele wissen Vieles. Aber nur Wenige können das, was sie wissen, auch praktisch und spontan tun. Sie vergessen es, unterschätzen die Bedeutung oder sind zu bequem, das umzusetzen, was sie wissen. Wir sind nicht spontan genug oder, oder, oder. Wir kennen dies (auch Bequemlichkeit gehört zu den limbischen Instruktionen). Aber es gibt Lösungen: Strategie und Training.

Das Wort „Strategie“ hört sich viele zu abgehoben an. Sie meinen „Das ist nichts für mich, das ist nur etwas für Manager oder für Unternehmen.“  Nennen wir das für Ihr Vorstellungsgespräch nötige Verhalten also „Taktik”. Wir trainieren systematisch, damit wir unser Trainingsziel wirkungsvoll und schnell erreichen. Damit wir uns auf die sprachlichen Ziele konzentrieren, die für unser Vorstellungsgespräch auf Englisch wirklich wichtig sind.

Fragen wir unsere Teilnehmer: „Warum trainieren wir was?“ „Auch wenn es für Sie selbstverständlich ist, dass Sie die sogenannten Soft Skills/Fähigkeiten jenseits der beruflichen Qualifikation für Ihren Tätigkeitsbereich haben und kennen, ist es wichtig, dass Sie diese auch überzeugend und mit konkreten Beispielen belegen und leben, also für die Entscheider erkennbar machen.

Gerade weil Soft Skills schriftlich nur unzureichend bewertet werden, gibt es für den Personalleiter kaum eine andere Möglichkeit als möglichst viele Informationen hinsichtlich Ihrer Persönlichkeit, Ihrer Eigenschaften während des Vorstellungsgespräches  herauszufinden.

Kleidungstipp vom Personalberater

Frau: Je nach Branche Hosenanzug, Kleid, Rock und Bluse. Mann: Hemd, Jacket, Halbschuhe.  Ist man im Unternehmen eher sportlich gekleidet oder eher formal. Bleiben Sie flexibel, damit Sie sich gut anpassen können: Schlips mitnehmen. Nach dem erstem Eindruck im Unternehmen im WC noch kurz vorher umbinden. Sehr lässig gekleidete Kollegen beim Gespräch? Einfach Jacket ausziehen und über den Stuhl hängen.

Ein Muss: Schuhe putzen als Zeichen für Ordnung, Sauberkeit, Wahrnehmung, Engagement, Fleiß.

Bewerbungs-Foto:

Ich weiß, es ist nicht nötig. Es soll offiziell nicht sein. Nach dem Gesetz darf ein Bewerber, der eine Bewerbung  ohne Bewerbungs-Foto einreicht, nicht benachteiligt werden. Er wird nicht benachteiligt. Aber er verbessert seine Chancen dadurch auch nicht. Da es nicht verboten ist, eines mit zu senden, sollten Bewerber es tun. Personalleiter finden es  aus mehreren Gründen gut. Es befriedigt die limbischen Instruktionen in uns, uralte Denkstrukturen unseres “Reptilienhirns”, das intuitiv arbeitet und nicht rational entscheidet wie das entwicklungsgeschichtlich moderne Großhirn.

Viele Worte um ein Foto. Vereinfacht gesagt: Es minimiert Befürchtungen, die nie eintreffen. Es steigert die Freude und das Interesse an diesem Kontakt. Denken Sie mal limbisch: Welche Bewerbung ist wohl interessanter und passt eher zum Text? Die mit Foto oder die ohne Foto. Wen will ich wohl schneller kennen lernen? Den Bewerber mit Foto oder den ohne Foto? Sie können der genialste Mitarbeiter sein. Irgendwann ist jemand der erste Bewerber und irgendwann jemand der letzte. Hat man sich lange vor Ihrem Besuch für den zweitbesten im Land entschieden, weil derjenige sofort Nutzen und Lösungen anbietet, war die Idee, kein Foto zu senden, suboptimal.

Visibility: Es gibt einen Grundsatz: Je öfter ich jemanden sehe, desto vertrauter ist es mir. Wem es gelingt, vor dem Vorstellungsgespräch häufiger gesehen zu werden, erhöht seine Einstellungs-Chancen. Schon deshalb sollte niemand darauf verzichten, wenigstens sein Foto vorab zu zeigen, damit wenigstens dieser Eindruck wiederholt werden kann. Sie kennen es von sich selbst: Gewohnheiten sind bequem und angenehm. Gönnen Sie Ihrem Gesprächspartner im Interview etwas Angenehmes, das ihm zumindest etwas vertraut ist.

Grundsätzlich erleichtert man aber Personalleitern die Vorauswahl. Bewerber und Verfechter des Rechts auf Bewerbung ohne Foto sehen die Situation oftmals etwas fanatisch negativ. Eigentlich dient das Foto eher etwas Positivem. Es unterstützt das intuitive Zusammenwirken der linken rationalen und rechten kreativen Gehirnhälfte. Sie bringt Ihre gute Qualifikation mit Ihrem Aussehen in Einklang und führt zu Sympathie. Zum Glück ist es für Clevere also nicht verboten, ein Foto mit zu senden.

Es befriedigt die limbischen Instruktionen, den grundsätzlichen Mindestanspruch an Harmonie, vermindert Befürchtungen einer bösen Überraschung, eines negativen Kontaktes. Hat schon einmal jemand darüber nachgedacht, dass auch ein Personalleiter entspannter und positiver in ein Vorstellungsgespräch geht, wenn er sich auf den nett aussehenden Bewerber freut, den er vom Foto her schon „kennt“?

Auch wenn Sie auf keinen Fall ein Foto mitschicken müssen, sollen, brauchen: Ich weiß, dass ein Foto auch negative Vorurteile entstehen lassen kann. Wenn man grimmig in die Kamera schaut, vom Blitz überrascht wurde, kurz wenn man ein schlechtes Foto abliefert. Aber kann man nicht einfach ein gutes Foto machen und mit Freunden und Familie das freundlichste, sympathischste auswählen?

Ihr Verhalten und Co.

  • Gut: Offene Sitzhaltung dem Gesprächspartner direkt gegenüber.
  • Hände auf den Tisch.
  • Gerade sitzen. Immer häufiger zu erleben aber dennoch tabu: Leicht zurück gelehnt bis halb liegend, soll wohl locker und entspannt wirken (Bewerber kann weiter locker bleiben, weil er den Job so nicht bekommt).
  • Kaugummi ist natürlich ebenfalls nicht gerne gesehen und gehört.
  • Damit man nicht immer wieder durch nervöses oder gewohnheitsmäßiges Stift-Klicken die Anwesenden zu Verzweiflung bringt, einfach einen Stift ohne Mechanik, also mit Kappe einstecken. Besser zwei, einen in Reserve. Sagt auch etwas über einen Menschen aus.
  • Knacken mit den Fingergelenken kommt immer mehr. Unterstützt weder die Qualifikation noch die Soft Skills. Vermeiden!
  • IMMER Blickkontakt halten. Und zwar zu ALLEN  Anwesenden. Sehe ich immer nur einen an, beispielsweise den Personalleiter, fühlen sich die anderen nicht genug beachtet. Sie empfinden diese Geringschätzung negativ, was sich bewusst aber auch unbewusst gegen den Bewerber auswirkt. 
  • Alle Gesprächspartner immer mit ihrem Nachnamen ansprechen.

Sehr wichtig, da immer mehr Menschen dieses Defizit haben: Sehen Sie alle Gesprächspartner an, wenn Sie mit ihnen sprechen. Also nicht nur den Personalleiter, sondern auch die anderen Beteiligten im Raum. Sie sind Mit– oder alleinige Entscheider und dürfen NIE übergangen werden. Hätten sie an diesem Tag während des Vorstellungsgespräches keine wesentliche Funktion, wären sie nicht anwesend. Das gilt auch für Personen, die nur dabei sitzen, nicht sprechen, nur zuhören und zusehen. Auch sie sind zu beachten.

Nicht hört der Mensch lieber als seinen Namen. JEDER Mensch, auch wenn er es vielleicht nicht zugibt. Machen Sie sich während des Vorstellungsgespräches dieses “Naturgesetz”  zunutze und sprechen Sie Ihre Gesprächspartner immer mit Namen an. Bitte denken Sie auch daran, die anderen Interviewer, zum Beispiel den Abteilungsleiter, immer mit Namen anzusprechen.

Es ist wichtig, dass sich alle in der Gesprächsrunde von Ihnen respektiert fühlen. Und dazu gehört nun mal die Anrede mit dem Namen. Viele kleine Zustimmungen ergeben später ein großes JA.  Manche Bewerber erkennen die Wichtigkeit solcher Verhaltensweisen nicht, unterschätzen deren Wirkung und verschenken dabei wertvolle Pluspunkte. Die beste Qualifikation hilft im Vorstellungsgespräch wenig, wenn das Bewerber-Verhalten unstimmig ist und die Gesprächspartner ein unsicheres Gefühl haben. Letztendlich erhält derjenige den Job, bei dem Qualifikation und Verhalten optimal zusammen passen.

Legen  Sie alle Visitenkarten, die Ihnen zu Beginn des Vorstellungsgespräches überreicht werden, vor sich auf den Tisch. Dann können Sie immer einmal einen kurzen Blick darauf werfen, merken sich die Namen leichter und besser und haben die Möglichkeit, die Gesprächspartner immer mit deren Nachnamen ansprechen.

Gesprächsfaden im Vorstellungsgespräch verloren

Es kann immer einmal passieren: Gedanklich den Faden verloren. Sie können sich immer Notizen machen. Oft genügt ein Wort. Greifen Sie einen Gedanken auf, ein Wort notieren, es könnte zu Ihrer persönlichen Agenda gehören. Also legitim.

Starten Sie Ihre Erklärung, sind Sie inmitten der “Beweisführung”, fehlt Ihnen plötzlich oder oft auch nach einer Zwischenfrage des Gesprächspartners der rote Faden, sagen Sie nicht mehrmals „Ähh“, sondern machen Sie einen Cut. Beginnen Sie den Gedanken lieber neu, statt lange, immer nervöser werdend, den Anschluss wieder herzustellen.

Gehaltsvorstellung

Personalleiter bemerken im Rahmen der bereits genannten allgemeinen Selbstüberschätzung den Trend zu überzogenen Gehaltsvorstellungen. Auch wenn die momentane Arbeitsmarktsituation, der Mangel an Fachkräften höhere Löhne und Gehälter ermöglicht, sollten sich die Vorschläge in einem realistischen Rahmen bewegen.

Besser also die eigene Leistung  einmal in einem Gehalts-Vergleichs-Portal recherchieren. Unternehmen stehen außer dem eigenen Mitarbeiter noch andere Möglichkeiten zur Verfügung. Realistische Gehaltsvorstellungen wirken sich mehrfach positiv aus, da sie auch Ihre Soft Skills beschreiben, wie Selbstreflexionsvermögen und Urteilsvermögen.

Selbstreflexionsbereitschaft

Natürlich denken Sie manchmal über Ihr Verhalten anderen gegenüber nach!? Oder darüber, ob Sie etwas richtig gemacht haben oder ob Sie es hätten besser machen können? Dann nehmen Sie sich folgerichtig vor, es beim nächsten Mal besser zu machen. Nein, so selbstverständlich ist es eigentlich nicht, darüber nachzudenken. Diese Fähigkeit geht immer mehr verloren und Wissenschaftler sagen, dass sie stark an die Intelligenz eines Menschen gekoppelt sei. Je intelligenter, desto mehr Zweifel, je weniger intelligent, je sicherer ist er, dass seine Denkweise, sein Weltbild richtig ist. Er weiß, wie die Welt funktioniert. Man kennt es vom Stammtisch.

Nicht immer lassen dies die Mitmenschen aber erkennen. Offensichtlich Selbstbewusste sind dies tatsächlich nicht wirklich. Ein anderer fordert selbstbewusst und ohne Argumente etwas, was ihm offensichtlich überhaupt nicht zusteht. Das ist dann nicht selbstbewusst, sondern „dumm-frech“.

Wir bekommen ständig Rückmeldungen von anderen Menschen, Freunden, Bekannten, im Beruf von Kollegen oder Vorgesetzten. Stimmt unser Selbstbild mit deren Wahrnehmungen überein? Ist das, was ich tue ok? Für mich vielleicht, aber wie empfinden es andere? Auch wenn wir uns selbst nicht überkritisch gegenüberstehen sollten, ist unser Verhalten nicht immer nur gut und richtig. Seien Sie bereit, lassen Sie sich anregen, bleiben Sie fähig zur kritischen Selbstwahrnehmung und ggf. zur Kursänderung. Nutzen Sie Ihre Mitmenschen als Korrektiv, um sich und Ihr Denken immer zu optimieren. Sie werden über die Entwicklung begeistert sein, wahrscheinlich tun Sie es bereits.

Lösungen suchen, statt Probleme zu nennen.

Neue Wege gehen, verschiedene Sichtweisen einnehmen! Probleme und Konflikte sind nicht von vornherein negativ. Statt Vorwürfe und Schulverschiebungen zu äußern, ist es gerade im Vorstellungsgespräch auf Englisch wichtiger und konstruktiver, Konsens und Lösungen zu entwickeln. Worin liegen die Ursachen des Konflikts. Grundsätzlich vermutete oder tatsächlich vorhandene Probleme? Konflikte offen ansprechen. Verborgene Ängste, Vermutungen und Neid führen zu unnötigen Reibungsverlusten, die in Wirtschaftsunternehmen Schäden in Milliardenhöhe verursachen.

Sind diese Probleme in der Fremdsprache Englisch zu lösen, ist dies eine weitere Herausforderung. Dass Abteilungen lieber gegeneinander arbeiten als miteinander ist eher die Regel als die Ausnahme.

Zeigen Sie Leistungsbereitschaft?

Es reicht nicht, wenn Sie wissen oder denken, dass Sie Leistung bringen wollen. Sie müssen es zeigen! Überzeugen Sie, dass Sie kein Mensch sind, der Dinge passiv erledigt. Man muss klar erkennen, dass Sie Aufgaben aktiv angehen? 

Merken andere, dass Sie bereit sind, Energie in den Job zu investieren? Eine unbedingte Voraussetzung für einen Job und für  beruflichen Aufstieg. Damit punkten Sie klar. Zeigen Sie mit Haltung, Gestik, Mimik und Worten, dass das Feuer für den neuen Job in Ihnen brennt. Oft ist dies für Personalleiter bei vergleichbarer Qualifikation das entscheidende Signal: „Den nehmen wir!“

Immer häufiger höre ich von Personalentscheidern: Warum ist dieser Bewerber eigentlich hier? Sein Engagement  und seine Leistungsbereitschaft können wir nur ahnen, Ansprüche und Einschränkungen aber nennt er gleich heute beim Namen: Er ist kein Vormittagsmensch, abends aber möchte er pünktlich weg wegen des Sports. Er sagt uns auch gleich was ihn nervt und mit welchen Menschen er gar nicht zusammen arbeiten kann. Er nennt das Offenheit. Wie Personalleiter das nennen, schreibe ich hier nicht.

Wichtig ist Ihre Überzeugung:

Sie müssen den Job gerne tun, um ihn gut machen zu können. Es geht darum, die eigenen Wünsche bei einem Vorstellungsgespräch nicht vor die des Unternehmens zu stellen. Ein rotes Tuch für Personaler, wenn jemand schon zu Beginn des Vorstellungsgespräches all seine Wünsche und Forderungen vorträgt. Das kommt leider immer häufiger vor und es ist um so schöner, wenn Sie diese Vorstellung vielleicht als absurd empfinden.

Inwieweit unterscheiden Sie sich aber tatsächlich bei gleicher Qualifikation von anderen Bewerbern? Warum sollen sich Personalleiter und Abteilungsleiter ausgerechnet für Sie entscheiden? Ganz einfach: Durch Ihre Persönlichkeit.

Stellen Sie an geeigneter Stelle die offene Frage: “Welche Eigenschaften erwarten Sie von mir?” Aufgrund dieser offenen Frage haben Sie die Möglichkeit, die gewünschten Eigenschaften mit den tatsächlich vorhandenen abzugleichen und entsprechend sinnvoll zu antworten. Kennen Sie die Erwartungen dagegen nicht, nennen Sie unter Umständen die „falschen“ bzw. die für den Job wenig relevanten Eigenschaften und Stärken.  Diese fehlende Relevanz hätten Sie auch, wenn Sie bei Google nach Biersorten suchen und dann 122.438 Treffer für Lindeblütentee erhalten würden. Geben Sie grundsätzlich nur relevante Informationen.

Achtung: Je offener, jovialer das Vorstellungsgespräch, desto mehr plaudern Sie selbst „aus dem Nähkästchen“. Bleiben Sie realistisch: Ist es für den Personalchef wirklich wichtig, welche Wünsche und Ziele Sie persönlich haben? Manche Bewerber reden sich wirklich um Kopf und Kragen.

Neu im Unternehmen?

Erkennen Sie Erfahrungen und Leistungen bereits langjähriger Kollegen an. Gehen Sie nicht von Anfang an auf Kollisionskurs, wie oft beobachtet. Grundsatzdiskussionen stellen bei Einstellung oft eine Gefahr dar, wenn Sie Personalentwickler oder Chef noch nicht gut einschätzen können. Auch er kennt Sie noch nicht und so haben selbst gute fachliche Argumente in Bezug auf das menschliche Empfinden einen negativen Beigeschmack nach dem Motto: Er  hat zwar recht, aber er ist mir unsympathisch.

Bedenken Sie, dass der Mensch evolutionsbedingt grundsätzlich bequem ist und deshalb vorhandene Denkmuster und Gewohnheiten beibehalten möchte. Aus dieser Sicht stellen neue Mitarbeiter mit zu abweichenden Grundsätzen und Denkweisen eine potentielle Gefahr für die bisherige Gemeinschaft (Personalchef, Firmenleitung, Kollegen) dar.

Diese Gemeinschaft muss sich vorstellen können, wie sie mit Ihnen täglich als Mensch auskommt. Der Personalchef-Kopf kann sagen: Super-Qualifikation, den nehmen wir. Letztendlich entscheidet aber sein Gefühl, seine jahrelangen Erfahrungswerte, ohne dass der Verstand noch einbezogen wird. Umgekehrt hilft natürlich bei einem hochdotierten Job das beste „Gefühl“ nichts, wenn die Fakten, die Qualifizierung nicht stimmen.

Nennen Sie grundsätzlich nur relevante Informationen.

Achtung: Je offener, jovialer das Vorstellungsgespräch auf Englisch ist, desto mehr plaudern Bewerber „aus dem Nähkästchen“. Bleiben Sie realistisch: Ist es für den Personalchef wirklich wichtig, welche Wünsche und Ziele Sie persönlich haben? Manche Bewerber reden sich wirklich um Kopf und Kragen.

Stellen Sie an geeigneter Stelle die offene Frage:

“Welche Eigenschaften erwarten Sie von mir?” Aufgrund dieser offenen Frage haben Sie die Möglichkeit, die gewünschten Eigenschaften mit den tatsächlich vorhandenen abzugleichen und entsprechend sinnvoll zu antworten. Kennen Sie die Erwartungen dagegen nicht, nennen Sie unter Umständen die „falschen“ bzw. die für den Job wenig relevanten Eigenschaften und Stärken. Diese fehlende Relevanz hätten Sie auch, wenn Sie bei Google nach Biersorten suchen und dann 122.438 Treffer für Lindeblütentee erhalten würden.

Verbessern Sie Ihre Chancen durch eine optimierte Bewerbung.

Warum Strategie? Die meisten Menschen sagen spontan: “Ich brauche keine Strategie, ich brauche einen anderen Job”. Wenn ich aber nicht weiß, wohin ich wirklich will, kann ich die Richtung und Weg nicht  bestimmen.

Mit der richtigen Strategie verfolgen Sie Ihr Ziel systematisch und mit der meist immer nötigen Ausdauer. Mit der richtigen Vorgehensweise wurde und wird selbst aus schwer vermittelbaren Bewerbern ein aktiver Berufstätiger.

Strategiepunkte:

  • Welche Stärken (positive Eigenschaften) habe ich?                 
  • Welche Tätigkeit macht mir besonders viel Spaß?                       
  • Welchen Nutzen bringen Sie mit Ihren Stärken oder Schwächen anderen Menschen.
  • Welche Institutionen, Firmen, Vereine könnten für mein Arbeitsgebiet interessant sein?   
  • Jede Zielgruppe lässt sich wiederum in Teil-Zielgruppen unterteilen:                  
  • Verfolge ich beruflich wirklich das für mich richtige Ziel?            
  • Gemeinsam am Erfolg arbeiten.

Soft Skills - der Schlüssel zum Erfolg für Berufsstarter". Es ist überall bemerkbar, man kann es sehen, Unternehmen und Institutionen leiden mittlerweile darunter. Mehr und mehr Menschen sind immer weniger konzentriert bei der Arbeit, lassen sich durch Nebensächlichkeiten ablenken, die Fehlerhäufigkeit steigt. Ärger und höhere Kosten sind die Folge. Trend: Nach oben.

Konzentrationsfähigkeit ist nur eine der Softskills, der “weichen Fähigkeiten”. Elternhaus, Schule, Universität zielen heute auf eine gute Ausbildung auf Wissen, die sogenannten “hardskills”.

Die meisten Beteiligten, vor allem aber die Absolventen selbst denken darüber nach, dass sie nicht als “Wissensbehälter” Geld verdienen können, sondern nur dann, wenn sie dieses Wissen konstruktiv mit anderen teilen, vernetzen und mit diesem Wissen Probleme lösen, Nutzen bieten, Wünsch erfüllen.

Im Jahr 2015 schätzten leitende Mitarbeiter bei Arbeitnehmern, die aus dem Ausland einwanderten, die enorme Leistungsbereitschaft und sind darüber begeistert. Was nützt also ein 1.0-Absolvent, der ständig mit angezogener Handbremse durchs Unternehmen irrt.

Ohne etwas schwarz malen zu wollen, fehlt es immer mehr Menschen an sozialer Sensibilität. Dies und mangelnde Kommunikationsfähigkeit wirkt negativ bei Kunden, Partnern und Kollegen. Konfliktlösungsfähigkeit und eine selbstkritische Denkweise ist immer seltener anzutreffen. Selbstverständlich gilt dies nicht für alle Menschen, jedoch leider für immer größer werdende Gruppen.

E-Mail oder Telefon 0 67 21- 99 57 09

Autor: Harald Schneider (copyright Harald Schneider, vorstellungsgespraech-in-englisch.de)