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Vorbereitung für clevere Bewerber: Karriere-Englisch-Coaching

Was ist Karriere-Englisch und warum soll es wichtig sein?

Geht es Ihnen auch so? Berufstätige, die jahrelang in ihrem Fachbereich überwiegend E-Mails, Briefe, Dokumente in englischer Sprache lesen und schreiben, Englisch-Praxis. Schreib-Praxis. Lese-Verständnis.

Bereitet sich ein Bewerber theoretisch auf ein Vorstellungsgespräch oder ein Job-Interview vor, liest er, welche Strategie er anwenden kann, was zu beachten ist, was sich günstig für ihn auswirkt, welche Fragen auf Englisch ihn erwarten und was er auf Englisch antworten soll. Danach wird all das von diesem Bewerber sinnvoll auf die Stellenbeschreibung und das Unternehmen hin abgewandelt und angepasst. Bislang bereitete er sich aber nur theoretisch - passiv - vor. Vergleichbar einem Fußball-Nationalspieler, der zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft, im Internet nach Fußball-Tipps recherchiert und Fußballbücher liest, statt - praktisch oder aktiv - auf dem Spielfeld das Fußballspielen zu trainieren.

Etwas “theoretisch” zu wissen, zu kennen, bedeutet also nicht, dass wir genau das auch spontan selbst sagen können. Sicher kennen auch Sie gute und sinnvolle Sätze und Redewendungen auf Englisch, die Sie wiedererkennen, wenn Sie sie lesen.

Fallen sie Ihnen aber auch genau dann ein, wenn Sie sie brauchen?

Im richtigen Moment das Passende zu sagen, ist selbst in der eigenen Muttersprache nicht leicht. “Nach dem Gespräch ist mir das eingefallen!” oder “Nach dem Gespräch erinnerte ich mich  ...” sind typische Sätze von Menschen, die sich über die selbst verpatzte Chance ärgern. Flüssig und spontan können wir - noch dazu in englischer Sprache - nur das sagen, was wir vorher aktiv trainiert, oft geübt, das heißt oft gesprochen haben.

Erschwerend kommt hinzu,

dass selbst Menschen, die ihr Technical English oder Business English für ihren bisherigen Bereich ganz gut kennen, bei ihrem Vorstellungsgespräch plötzlich mit einem Vokabular konfrontiert werden, das dem Aufgabenbereich ihrer neuen Tätigkeit entspricht.

Aber selbst wenn der Aufgabenbereich gleich bleibt, nutzt das andere Unternehmen unter Umständen andere Begriffe dafür. Weil das Management eine andere Philosophie vertritt, das Unternehmen anders strukturiert und ausgerichtet ist oder schlicht nicht europäisches / britisches Englisch, sondern US-Englisch spricht.

Dasselbe gilt für Karriere- oder Vorstellungsgespräch-Englisch, also das gesamte Vokabular, das man während seiner beruflichen Tätigkeit nicht benötigt, sondern erst dann, wenn man einen Wechsel des Arbeitgebers beabsichtigt oder neue Konditionen aushandeln möchte.

So wird es während Ihres Vorstellungsgespräches auf Englisch einen Wechsel zwischen diesen verschiedenen Vokabularbereichen geben. Der Personaler wird eher Ihr Karriere- oder Vorstellungsgespräch-Englisch beanspruchen, der Fachbereichsleiter möchte wissen, wie Sie bezüglich Ihrer zukünftigen Aufgaben im Unternehmen Fach-Englisch sprechen.

Ihr Gehirn ist also gleichzeitig mehrfach gefordert.

Sachlich und fachlich richtig antworten, fragen und klar argumentieren. Authentisch sein, aus Sicht des Unternehmens denken, jedoch ohne Ihre eigenen Interessen zu vernachlässigen. Und das alles nicht nur in Deutsch, was schwierig genug ist, sondern auch noch auf Englisch.

Das bedeutet Stress für Ihr Gehirn. Um kleine oder große Blackouts zu vermeiden, nutzen Profis ein vorheriges Coaching. Damit bereiten Sie sich clever und gezielt auf das Vorstellungsgespräch auf Englisch vor. Sie trainieren sich dabei nicht nur englischsprachlich für diese schwierige Aufgabe, sondern auch inhaltlich.

Sie brauchen sprachliche Selbstsicherheit. Und die haben Sie nur, wenn Sie sich Ihrer englischen Sprache sicher sind. Mit sprachlicher Unsicherheit ist ein selbstsicheres Auftreten in dieser Situation bei dieser Aufgabenstellung naturgemäß nicht möglich.

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Grafik-So lernen Sie Englisch zu sprechen-jpg

Schon die Muttersprache lernt naturgemäß  kein Kleinkind der Welt mit Buch und Grammatiktafel.

Es lernt ganzheitlich mit allen Sinnen. Mit 90% Wirkungsgrad ist dies die effektivste Lernmethode (grüne Säule). Theorie lernen - wie in der Schule - zeigt mit nur 10% am wenigsten Wirkung. Deshalb haben viele Menschen einen passablen englischen Wortschatz. Dieses Wissen hilft ihnen jedoch wenig, da sie es mangels Sprechpraxis nur hakelig, unsicher und eingeschränkt sprechen können. Zu wenig für einen Job im 21. Jahrhundert.

Damit überraschende Fragen nicht überraschend sind ...

und Bewerber wissen, wie sie darauf reagieren, werden alle Trainingsinhalte des Englischkurses “Sicher und gut Englisch sprechen im Vorstellungsgespräch” in Zusammenarbeit mit Personalberatern, HR-Managern, Personalleitern aber auch Fachbereichsleitern den Anforderungen Íhrer Gesprächspartner angepasst.

Würde das Job-Interview in englischer Sprache entfallen, wären viele Bewerber/innen sehr erleichtert. Das Problem würde dann aber in voller Tragweite später, während der neuen Tätigkeit,  mit voller Wucht zurück kehren. Selbst muttersprachliche Trainer sind oft überrascht , dass viele Bewerber/innen  Ausmaß , Häufigkeit und Schwierigkeit der Anforderungen an ihre sprachlichen Fähigkeiten auf Englisch völlig unterschätzt haben, wenn sie über die sprachlichen Anforderungen im Unternehmen während ihres Englischtrainings sprechen.

„Es wird schon irgendwie gehen!“, denken Sie?

“Ich bin qualifiziert und gut in meinem Job. Ich habe viel Erfahrung”. Und sie übernehmen die höhere Position im eigenen Unternehmen, da hier oft kein Job-Interview auf Englisch durchgeführt wird. Man kennt sich schließlich. Die oder der Beförderte hoffen beinahe auf ein Wunder, bis sie nach den ersten Telefonaten oder Meetings auf Englisch schmerzhaft erkennen, dass dringend Handlungsbedarf besteht und sie von Level A2 oder B1 in möglichst kurzer Zeit Level B2 oder gar C1 benötigen, um nicht in Problemen, Chaos und Stress unterzugehen.

Die Autorin und Inhouse-Trainerin, Anabel Christian schrieb hierzu den Artikel.  “Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit funktioniert nicht.”  Anabel Christian ist Master of Education (English, Economy, Psychology)

Karriere-Englisch benötigen Sie selten im Berufsalltag, während des Vorstellungsgespräches ständig.

Sprechen Sie bereits regelmäßig Englisch im Unternehmen, sind Themen und das Vokabular aus Ihrem Fachbereich wichtig. Sie verstehen diese sehr gut, weil Sie sie aufgrund des regelmäßigen Gebrauchs oft hören und auch selbst sprechen. Sie sind im Training.

In Ihrem Vorstellungs- oder Bewerbungsgespräch benötigen Sie dieses Vokabular wieder, wenn Sie über Ihre berufliche Qualifikation und Ihre Erfahrung sprechen. Das können Sie sicher sehr routiniert.

In der Vorbereitung auf Ihr Vorstellungsgespräch werden Sie im Zusammenhang mit den Fragen, die Sie von Personalchef, Fachbereichsleiter oder dem Geschäftsführer erwarten, mit einem zusätzlichen Themen- und Fragenkatalog konfrontiert. Dazu gehören Redewendungen und Wörter, die Sie während Ihrer bisherige Kommunikation in Englisch wenig bis gar nicht benötigten. Umso mehr heute während des Vorstellungsgespräches. Alles, was Sie bereits vorher trainierten, kann Sie im Gespräch selbst weder überraschen noch aus der Bahn werfen.

Ungewohnte Themen sind typischerweise das Gehaltsgespräch. Auch dies kann  testweise gerne ebenfalls in Englisch durchgeführt werden, gerade um zu erfahren, wie souverän Sie sprachlich ungewohnte Themen in Englisch bewältigen. Ob Sie tatsächlich Englisch sprechen oder nur auswendig gelernte Standardsätze bei Bedarf abrufen, ist für den Personalverantwortlichen interessant zu wissen. Was kann man Ihnen sprachlich zutrauen? Geschäftswagen, Bonizahlungen und andere Themen, die wir während des Trainings live üben, sollten Sie auf Englisch so gut wie in Deutsch aushandeln und besprechen können, um keine Nachteile hinnehmen zu müssen.

Zuvor beschreiben Sie, meist ebenfalls ungewohnt, Ihre persönlichen Stärken, die für das Unternehmen wichtig sind. Diese werden auf Englisch nicht nur phrasenhaft benannt, sondern sollten durch Arbeitsbeispiele, so wie Ihre Fähigkeiten und besonderen Leistungen auch, untermauert werden, um überzeugend zu sein.

Ihre Schwächen werden Sie mit etwas Training darstellen und auf Englisch sinnvoll entkräften, so dass der künftige Arbeitgeber keine Nachteile befürchten muss. Je besser Ihnen dies gelingt, desto höher die Einstellungschance, je näher die Einladung zu einem weiteren Gespräch oder sogar der Zusage.

Benötigen Sie in Meetings oder Videokonferenzen Ihr Fachvokabular und entsprechende Argumente, benötigen Sie jetzt passende Wörter zur richtigen Zeit, um sich als geeigneten Mitarbeiter authentisch und überzeugend darzustellen. Relevante, starke  Aussagen auf gute Fragen Ihres Gesprächspartners im Wunschunternehmen.

Je gezielter und treffender Sie antworten und auch selbst Fragen stellen, desto eher werden Sie als kompetenter, souverän agierender Wunsch-Bewerber und -Mitarbeiter wahrgenommen, dem man zutraut, Leistungsträger für das Unternehmen zu werden..

Career-English - Personalleiter überzeugen statt verunsichern.

"Warum Karriere Englisch?", fragen uns TeilnehmerInnen, die unsere Vorbereitungs-Trainings nutzen? "Das brauchen wir doch danach so gut wie nie mehr!" Das stimmt. Etwa die Hälfte dieser Wörter benötigen Sie im Job tatsächlich nicht unbedingt.

Denken wir mal praktisch: Jede Situation, jeden Begriff, den Sie während des für Sie wichtigen Vorstellungsgespräches nicht treffend auf Englisch nennen können, müßte von Ihnen mit anderen, Ihnen bekannten Wörtern umschrieben werden.

Da die Hoffnung eine der stärksten Kräfte des Menschen ist, sagen uns Teilnehmer dann, dass sie diese Wörter und Sätze einfach umschreiben. Hierauf folgt gleich der Praxistest: Während einer etwas umständlich umschreibt, sollen die anderen 2-3 Sparringspartner des Trainingsteams herausfinden, was er meint. In 3 von 4 Sitautionen gelingt dies der Gruppe nicht sofort.

Frage: "Wollen Sie, dass während des Vorstellungsgespräches, englischsprachiger Teil, mit dem Personal- oder Abteilungsleiter ein Ratespiel inszenieren oder möchten Sie überzeugen? Überzeugen, dass Sie mit englischsprachigen Kollegen, Partnern, Kunden, Vorgesetzten souverän kommunizieren, wenn Sie den Job bekommen?"

Da also auch das Umschreiben von Wörter und Situationen auf Englisch Training erfordert, ist es sinnvoll gleich die wichtigsten Begriffe zu lernen. Das Wichtigste aber ist, diese auch aktiv zu trainieren. Viel theoretisches Englisch-Wissen nützt nichts ohne die Praxis.

Deshalb sollten Sie alle "Career-English"-Wörter nicht still lernen wie früher in der Schule, sondern direkt in kurze, einfache Sätze stecken und laut, laut, laut sprechen.

"Laut" habe ich deshalb 3 Mal geschrieben, weil die Menschen durch theoretisches Lernen gewohnt sind, zu lernen, sich Wissen anzueignen, es aber nicht paraktsich anwenden können.

Das Lesen und Lernen von Vokabeln ist sehr ineffektiv (Grafik zeigt, wie Sie weitaus effektiver lernen), das wissen alle, die in der Schule Englisch lernten und es trotzdem nur hakelig sprechen. Lesen und Schreiben ist gut möglich aber nicht das Sprechen. Klar,weil die Sprechpraxis nicht trainiert wurde (vergleiche Sport, Auto fahren) Sie können 485 Strickbücher leseb, wenn Sie die Stricknadeln nicht in die Hand nehmen wird es nicht (nur eins von tausend Beispielen)

Also: Gelernte Wörter bitte immer in einen kurzen, einfachen Satz stecken und diesen regelmäßig komplett und LAUT sprechen.

Career-English

"Warum Karriere-Englisch?", fragen uns TeilnehmerInnen, die unsere Vorbereitungs-Trainings nutzen? "Das brauchen wir doch danach so gut wie nie mehr!" Das stimmt. Etwa die Hälfte dieser Wörter benötigen Sie im Job tatsächlich nicht unbedingt.

Denken wir mal praktisch: Jede Situation, jeden Begriff, den Sie während des für Sie wichtigen Vorstellungsgespräches nicht treffend auf Englisch nennen können, müsste von Ihnen mit anderen, Ihnen bekannten Wörtern umschrieben werden.

Da die Hoffnung eine der stärksten Kräfte des Menschen ist, sagen uns Teilnehmer dann, dass sie diese Wörter und Sätze einfach umschreiben. Hierauf folgt gleich der Praxistest: Während einer etwas umständlich umschreibt, sollen die anderen 2-3 Sparringspartner des Trainingsteams herausfinden, was er meint. In 3 von 4 Situationen gelingt dies der Gruppe nicht sofort.

Frage: "Wollen Sie, dass während des Vorstellungsgespräches, englischsprachiger Teil, mit dem Personal- oder Abteilungsleiter ein Ratespiel inszenieren oder möchten Sie überzeugen? Überzeugen, dass Sie mit englischsprachigen Kollegen, Partnern, Kunden, Vorgesetzten souverän kommunizieren, wenn Sie den Job bekommen?"

Da also auch das Umschreiben von Wörter und Situationen auf Englisch Training erfordert, ist es sinnvoll gleich die wichtigsten Begriffe zu lernen. Das Wichtigste aber ist, diese auch aktiv zu trainieren. Viel theoretisches Englisch-Wissen nützt nichts ohne die Praxis.
Deshalb sollten Sie alle "Career-English"-Wörter nicht still lernen wie früher in der Schule, sondern direkt in kurze, einfache Sätze stecken und laut, laut, laut sprechen.

"Laut" habe ich deshalb 3 Mal geschrieben, weil die Menschen durch theoretisches Lernen gewohnt sind, zu lernen, sich Wissen anzueignen, es aber nicht praktisch anwenden können.

Das Lesen und Lernen von Vokabeln ist sehr ineffektiv (Grafik zeigt, wie Sie weitaus effektiver lernen), das wissen alle, die in der Schule Englisch lernten und es trotzdem nur hakelig sprechen. Lesen und Schreiben ist gut möglich aber nicht das Sprechen. Klar, weil die Sprechpraxis nicht trainiert wurde (vergleiche Sport, Auto fahren) Sie können 485 Strickbücher lesen, wenn Sie die Stricknadeln nicht in die Hand nehmen, wird es nichts (nur eins von tausend Beispielen).

Also: Gelernte Wörter bitte immer in einen kurzen, einfachen Satz "packen" und diesen regelmäßig komplett und LAUT sprechen.
Hier geht´s zum Career-English.
 

Missverständnisse

Missverständnis 1: „Weil ich etwas gelesen habe, „kann“ ich es.“ 

Ebenso wenig wie der Leser eines Fußballbuches ohne praktisches Training anschließend gut Fußball spielen kann, können wir die gelesenen Wörter ohne dauerhaftes Sprech-Training  spontan, intuitiv abrufen.

Wir verstehen Wörter anfangs nur passiv, das heißt, wenn eine andere Person das Wort benutzt. Wir  haben aber keinen Zugriff darauf, wenn wir es selbst spontan in einem Gespräch benötigen und andere sprachliche Probleme (richtige Zeit, Satzstellung, Grammatik, Endungen, Wörter, etc.) uns ablenken.  Früher lästige Grammatik kann man auch dynamisch aktiv, mit Spaß trainieren. Sie ist wichtig, damit wir Missverständnisse auf Englisch vermeiden, die viel Geld, Arbeitszeit und Ihr Ansehen als kompetente Mitarbeiter kosten.

Noch weniger haben wir Zugriff auf untrainierte Wörter, wenn sich unser Gehirn in einer angespannten Situation befindet, wie zum Beispiel während eines Vorstellungsgespräches.

Missverständnis 2:  “ Weil ich selbst ein Wort als unnötig empfinde, brauche ich es nicht zu kennen und zu können.

Das stimmt, wenn Sie allein auf einer Insel lebten. Im Job und im Vorstellungsgespräch wird es garantiert vorkommen, dass Sie englische Wörter verstehen sollten, die andere Menschen nutzen. Oder aber Wörter, die in Ihrem neuen Aufgabenfeld unerwartet hinzukommen. Oder aber Wörter, die Ihre neuen Kollegen im neuen Unternehmen nutzen, Ihre Partner (Outsourcing, Zulieferer etc.) oder englischsprachige Kunden.

Deshalb trainieren wir auch heute die ersten 20 englischen Karriere-Wörter für unser Vorstellungsgespräch aktiv.

Trainieren Sie career-vocabulary. Hier gratis für Sie...
 

So stellen SIE Fragen auf Englisch:

Fragen lernt man weder helter-skelter (reduplication und Redewendung für „Hals über Kopf“), noch erinnert man sich schnell daran wie es richtig geht. Schon gar nicht hat man sogleich die Praxis, die erst dann kommt, wenn Sie die Fragestellung immer und immer wieder aktiv trainieren.

Ein kaum aufzulösendes Missverständnis:

Mit dem Wort „trainieren“ ist bei OK-Englisch-Training immer „laut sprechen“ gemeint. Immer wieder.  Wie im Sport, wie ein Fußballspieler, der immer wieder aktiv den Ball mit seinen Füßen bewegt.  Schulerfahrene Theoretiker vermuten gerne, damit sei gemeint, Wörter, Sätze und Grammatik immer wieder still vor sich hin zu lesen und irgendwann gelangweilt über dem Buch einzuschlafen. NEIN, das meine ich NICHT!!!

So lernt kein Säugetier Englisch zu sprechen,

auch der Mensch nicht. In der Schule hilft es, den theoretischen Vokabeltest zu bewältigen. Danach verabschiedet sich das so oberflächlich und passiv gelernte Vokabular aus dem Schüler-Gehirn wie der Drehbuchtext aus dem Gehirn des Schauspielers nach Drehschluss.

Von situativ und intuitiv sicherem Abrufen von Wörtern, Redewendungen, kompletten Sätzen sind wir ohne aktives Sprechtraining meilenweit entfernt.  Es reicht für das E-Mail, den Brief, das Dokument aber nicht für flüssiges, richtiges Verständigen mit möglichst wenigen Missverständnissen.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Grafik in meinem  2. Beitrag dieser Serie, die zeigt, dass das Lernen mit dem Buch nur eine bescheidene Wirksamkeit von 10% hat (grauer Block links) gegenüber der Wahrnehmung mit allen Ihren Sinnen. Wie Sie effektiver lernen, sehen Sie auf der Grafik oben auf dieser Seite.

Selbst Senioren (70+) lernen durch Sprechen Englisch, wie wir in unseren Trainings zu Beginn der 90er Jahre bewiesen. Mit Bucharbeit blieb es bei theoretischem Basiswissen mit wenig Motivation (wer paukt schon gerne ineffektiv?).

Das kennen Sie aus eigener Erfahrung:

Jedem Berufstätigen, der Englisch spricht, fällt der Unterschied zwischen Theorie und Praxis nach den meisten selbst gesprochenen Sätzen direkt und sofort auf. Selbst dann, wenn die Grammatik theoretisch einigermaßen bekannt ist. Auch Sie werden sich wiedererkennen.

Was passiert aber? Manchmal noch während des Sprechens,  spätestens aber direkt nach einem Satz wird leider klar: „Jetzt habe ich etwas Falsches gesagt.“ Grammatikfehler, obwohl die Regel klar ist. Falsche Zeit gewählt, obwohl zumindest die Grundzeiten bekannt sind. Endung vergessen, obwohl ich weiß, dass sie an das Wortende gehört. Sobald Sie sich selbst hören, erkennen Sie den Fehler. Bedauerlicherweise nicht davor. Warum? Meist, weil Ihnen Sprechpraxis fehlt!?

Beginnen wir jetzt mit dem Aktiv-Training der Fragen:

Kurz zur Wiederholung:  Es gibt viele Fragetypen. Die beiden gebräuchlichsten sind aber die geschlossene Frage, die einfach mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden kann und die offene Frage, der noch ein Fragewort wie zum Beispiel „Wann“, „Wie“ oder „Was“ vorangestellt wird.

Auf die offene Frage antworten wir als höfliche Menschen und natürlich auch im Vorstellungsgespräch mit einem ausführlichen, kompletten Satz.
Ebenso wie der Personalleiter steuern auch Sie mit Ihren Fragen das Gespräch. Möchten Sie, aus strategischen Gründen lieber eine kurze Antwort, wählen Sie die geschlossene Frage. Bevorzugen Sie aus anderen Gründen eine ausführlichere Antwort, nutzen Sie den offenen Fragetyp.

Beispiele:

Geschlossene Frage:

„Arbeiten Sie noch im Unternehmen A?“ - Antwort: „Ja!“

„Do you already work in company A?“ - Answer: „Yes, I do!“

 

Offene Frage:

„Warum arbeiten Sie noch in Unternehmen A?“ -  Antwort: „Weil ich ……. und ……!“

Why do you already work in company A? - Answer: „Because I …….. and ……!“

Vielleicht fiel es Ihnen als empathischer Bewerber auf, dass Kurzantworten auch auf geschlossene Fragen nicht sehr höflich klingen,  wenn sie also zu kurz sind.

Es ist zwar legitim, wirkt aber manchmal unfreundlich, nicht sehr kommunikativ. Ein zusätzlicher Halbsatz ist durchaus angebracht.
Ist der Inhalt der Frage eine Bagatelle, unwesentlich, reicht vielleicht die Kurzantwort. Aber wissen Sie das immer zuverlässig? Vermuten Sie mehr hinter der Frage, kann auch die Antwort etwas ausführlicher sein. Grundsätzlich haben alle Fragen des Personalleiters einen Sinn und sollten – jede einzelne - zu Ihrem Vorteil beantwortet werden. Versetzen Sie sich, wie an andere Stelle bereits ausführlich dargestellt, immer auch in die Position des Personalleiters.

Warum ist es wichtig, Fragen auf Englisch stellen zu können

Kurz Immer wieder hören wir Bewerber/innen, die am Anfang des Trainings die Bedeutung von Fragen anzweifeln, obwohl ihnen diese in der eigenen Muttersprache durchaus bewusst ist. Meist hoffen sie, vielleicht doch noch einmal ohne eigene englische Fragen durchs Vorstellungsgespräch huschen zu können.

Mehrere Punkte sprechen für die Fähigkeit, es zu können und dagegen, "durchzuhuschen".

  1. Durchhuschen bedeutet, das Vorstellungsgespräch schnell hinter sich zu bringen, aber natürlich nicht, im Vorstellungsgespräch auch zu überzeugen.
  2. Wer fragt der führt. Und so erkennt ein guter Personalleiter eine starke Persönlichkeit und einen Profi, den er ja sucht, auch daran, welche Fragen er ihm, dem Personalleiter, stellt und wie er Fragen stellt. Und das eben auch im englischsprachigen Teil des Gespräches.
  3. Wer fragt, ist fähig Mitarbeiter zu leiten oder mit ihnen so zu kommunizieren, dass produktives teamorientiertes Arbeiten möglich ist.
    4. Wer Fragen stellen kann, ist fähig mit einem Team Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden.
  4. Das antiquierte Managerverhalten: „Ich bin der Vorgesetzte. Ich treffe Aussagen und stelle keine Fragen“ ist zwar immer noch mehr oder weniger verdeckt vorhanden, wird sich aber durch die ständige immer schnellere Transformation ausschleichen.
  5. Personalverantwortliche im neuen Unternehmen möchten während des Vorstellungsgespräches auch herausfinden, inwieweit Bewerber/innen fähig sind, mit Fragen und Antworten auf Englisch zu kommunizieren.

Beginnen wir mit einer Frage-Grafik (question-switch-board)

Grafik- so trainieren Sie zu fragen - auf E nglisch - Sentence-Switch-Board

Das question-switch-board zeigt Ihnen, wie Sie leicht Fragen stellen. Sie beginnen entweder im grünen Feld (Fragebereich) mit dem Fragewort eine offene Frage (siehe Erklärung im letzten Beitrag).

Beispiele: Why do you drive? Oder "When doesn´t she work?

Oder Sie starten mit den Wörtern in der zweiten grünen Spalte. Das sind Hilfsverben, mit denen Sie geschlossene Fragen stellen.

Beispiele: Will she buy a chair in the shop? Should Jim stop him?

Die Beispielsätze sind absichtlich kurz und einfach, damit sich Ihr Gehirn auf die Struktur, die Satzstellung, die unterschiedlichen Hilfsverben und die Personen (I, you, he ...) konzentrieren kann.

Haben Sie die Sätze an vielen Tagen ausführlich aktiv trainiert (laut gesprochen), können Sie die einzelnen Satzteile, die Wörter in den hinteren Spalten durch andere ersetzen, da Sie dann mehr Sicherheit haben.

In den ersten Tagen sollten Sie die einzelnen Satzteile nur laut ablesen und NICHTS ersetzen. Das verunsichert sonst das Gehirn, da es mit den komplexen anderen Zusammenhängen sehr beschäftigt ist. Der Lern-/Trainingseffekt istz dann geringer.

Fragestellung ist extrem auf regelmäßiges Training angewiesen. Fehler schleichen sich immer wieder ein und Sie sollten sich davon nicht entmutigen lassen. Es geht allen anderen Menschen ebenso, außer denen, die einige Zeit im englischsprachigen Ausland lebten.

Die Fragestellung benötigt regelmäßige Praxis. Sprechen Berufstätige urlaubsbedingt länger als zwei Wochen nicht Englisch, erkennen sie die mangelnde Praxis zuerst bei ihren Fragen. Sie fallen schwerer und die Fehlerhäufigkeit nimmt zu. Obwohl die Theorie noch bekannt ist, fällt die Praxis schwer. Hier wird der Unterschied zwischen Theorie und Praxis sehr deutlich.

Ihr Job ist es  jetzt, viel zu sprechen (Englisch) und die Wörter so zu kombinieren, dass die Fragen Sinn ergeben.

Englischkurse “Gut und sicher Englisch sprechen im Vorstellungsgespräch”, Vorstellungsgespräch-Simulation mit Englischkurs beginnen JEDE Woche. Realitätsnah, in Zusammenarbeit mit Personalleitern. Ein Englischkurs von Montag bis Mittwoch, ein weiterer von Freitag-Sonntag.

Die Englischkurse für das Vorstellungsgespräch auf Englisch beginnen JEDE Woche. Sie trainieren, gut und sicher Englisch zu sprechen und gleichzeitig Vorstellungsgespräch-Simulationen, realitätsnah in Zusammenarbeit mit Personalleitern. Mit Sofort-Start-Garantie und Kursdurchführungsgarantie (Kurse finden auch bei zu geringer Teilnehmerzahl statt). Pro Gruppe nur 2-4 Personen, damit Sie viel und oft Englisch sprechen können.

Autor: Harald Schneider (copyright Harald Schneider, vorstellungsgespraech-in-englisch.de)